Auf den Spuren von Paul Abraham

Jörg Schüttauf spielt die Hauptrolle in dem Stück „Abraham“. Foto: pr

Harburger Theater: Jörg Schüttauf spielt den berühmten Operettenkomponisten

Sabine Langner, Harburg

Anfang der 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts kannte jedes Kind den Namen Paul Abraham. Die Melodien des Komponisten pfiffen die Menschen auf der Straße. Mit den Operetten „Viktoria und ihr Husar“ oder dem „Ball im Savoy“ eroberte er Bühnen in Berlin, Wien, Paris, Casablanca, Havanna und New York.
Doch das Leben des genialen Tonsetzers verlief nur bis zum Januar 1933 operettenhaft. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verwandelte es sich in eine Tragödie. Nicht nur durfte er sein Theater nicht mehr betreten, er musste schließlich gar das Land verlassen und flüchtete in die USA. Im Exil verlies ihn der Verstand, er lebte in psychiatrischer Obhut. Seine zahlreichen unveröffentlichten Werke, die er daheim seinem Freund Josef anvertraut, verscherbelte dieser an reiche Deutsche, die seine Werke als die eigenen ausgeben und Profite einstreichen. Abraham jedoch starb in Armut.
Regisseur Dirk Heidicke lässt Paul Abraham im Harburger Theater, Museumsplatz 2, wieder lebendig werden. Jörg Schüttauf übernimmt die Titelrolle. Das Stück läuft bis zum 21. Januar. Die Karten kosten zwischen 16 und 33 Euro. Mehr Infos unter
❱❱ www.harburger-theater.de
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