Leben mit Demenz in Hamburg

Während einer Aktionswoche schafft Harburg Raum für soziales Engagement.

Von Martin Ludwig. Seit 1994 klären soziale Einrichtungen am 21. September die Öffentlichkeit über die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen auf. Auch der Bezirk Harburg beteiligt sich mit einer Aktionswoche. Das „DemenzNetz Harburg“ organisiert von Sonntag, 14. September bis Donnerstag, 18. September, vielfältige Veranstaltungen, die Raum für eigenes Engagement schaffen.
Interessierte informieren sich über Demenz und bauen soziale Kontakte auf. Ziel der Veranstaltungen ist es, Erkrankten die soziale Teilhabe zu ermöglichen und ein Leben mit der Erkrankung lebenswerter zu machen. Demenz ist eine degenerative Erkrankung des Gehirns. In der Regel trifft sie Menschen erst ab dem 60. Lebensjahr. Charakteristisch ist der Verlust bereits erworbener Denkfähigkeiten. Sprache und Motorik lassen nach oder verschwinden ganz.

Termine:

Sonntag, 14. September, 9.30 Uhr: Vergiss-mein-nicht-Gottesdienst in der St. Paulus Kirche, Petersweg 1.

Montag, 15. September, 17 Uhr: „Von Gefühlen eingeholt - Die Auswirkungen von Krieg, Flucht und Vertreibung von Menschen mit Demenz“. Vortrag von J. Piereci im Striepensaal, Striepenweg 40.

Mittwoch, 17. September, 16 Uhr: „Demenz und Medikament“. Vortrag von Dr. Eichenlaub in der K&S Seniorenresidenz, Harburger Sand, Neue Straße 26.

Mittwoch, 17. September, 17.30 Uhr: „Uns bleibt die Liebe“. Filmabend für russischsprachige pflegende Angehörige mit anschließender Gesprächsrunde im Pflegestützpunkt Harburg, Harburger Rathausforum 1.

Donnerstag, 18. September, 13.00 Uhr: „Umgang mit demenziell erkrankten Menschen“. Rundgang durch die Sozialstation des Arbeiter-Samariter-Bundes, Heimfelder Straße 23.

Donnerstag, 18. September, 17 Uhr: „Lieder wie Brücken“. Infoabend für ehrenamtliches Engagement im Projekt Herbstdrachen, Domicil Harburg, Petersweg 3.
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