„Deutsche Bank-Haus“ verkauft

Schon vor 100 Jahren ein Hingucker: das Gebäude der Hannoverschen Bank, hier mit Blick in Rathausstraße. Foto: Helms-Museum

Kaufmann Mehdi Khan hat die Immobilie in der Harburger Rathausstraße 44 erworben

Olaf Zimmermann, Harburg

Eines der schönsten Gebäude Harburgs hat einen neuen Eigentümer. Seit Jahresbeginn gehört Kaufmann Mehdi Khan (52) das denkmalgeschützte „Deutsche Bank“-Haus in der Harburger Rathausstraße 44, Ecke Bremer Straße. Verkäufer des Gebäudes war ein institutioneller großer Anleger aus Frankfurt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Warum dieser Kauf? Mehdi Khan: „Das Gebäude hat 3.000 Quadratmeter Nutzfläche, ist saniert und gut vermietet. Die Rendite ist einfach gut.“
Khan, der in Harburg eine Immobilienfirma betreibt, kam vor gut 30 Jahren aus Pakistan nach Deutschland. „Ich habe bei Null angefangen“, erzählt er. Sein Erfolgsrezept: „Harte Arbeit und der Glaube an Gott. Außerdem bin ich immer volles Risiko gegangen und habe gleich reinvestiert.“

Denkmalschutz

Stellungnahme der
Kulturbehörde:
Das Gebäude an der Kreuzung Bremer Straße 10/
Harburger Rathausstraße 44 wurde 1910 nach Plänen des Architekten Bernhard Weise als Filiale der Hannoverschen Bank errichtet. Es ist seit April 2006 Baudenkmal.
Die Hannoversche Bank hatte sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts als führendes Kreditinstitut der Harburger Industrie etabliert.
Lage und Gestaltung des Baus entsprechen der Bedeutung der Bank. Es ist ein zweigeschossiges, dreiflügeliges Gebäude mit Walmdach und turmartigem Dachreiter. Erinnernd an ein barockes Stadtpalais, verkörpert das Gebäude das Selbstverständnis und die Wirtschaftskraft der Bank.
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