Kahlschlag für Kleingärten

In dem wilden Wäldchen am Sprützmoorgraben wurden Bäume gefällt. Dort sollen Kleingärten entstehen. Foto: pr

Am Sprützmoorgraben in Lurup müssen Bäume weg
für neues Grün – eine Leserin ist empört

Das muss man schon erklären: In Lurup wird ein Naturwäldchen abgeholzt, damit dort neues Grün und eine Parkfäche entstehen. Eine Luruperin ist empört.
Jahrzehntelang ist in dem kleinen Wäldchen an der Franzosenkoppel / Ecke Sprützmoorgraben die Natur kreuz und quer gewachsen. Doch nun wurde abgeholzt. „Das kleine Wäldchen am ehemaligen Aldi gleicht einem Schlachtfeld. Mir treibt es die Tränen in die Augen. Es war ein verwunschener Ort – inmitten der Wohnhäuser. Es gab dort wunderschöne Vegetationen. Nun ist alles weg“, klagt Claudia Mendez.
Sie genoss es, dort mit ihrem Hund spazieren zu gehen. „Mit meinem Sohn lauschte ich dem Buntspecht, der dort jedes Jahr am Klopfen war.“ Auch wenn dort allerlei Kompost abgeladen worden sei, sei es ein wertvolles Stückchen Grün gewesen.
Was war da los? Warum wurden Bäume gefällt? Laut Bezirksamt Altona sollen dort neue Grünflächen entstehen. So sieht es der Bebauungsplan Lurup 51 aus dem Jahr 1988 vor. Kleingärten und eine kleine Grünfläche sind dort von Anfang an vorgesehen gewesen, wurden aber nie geschaffen. Das soll jetzt passieren. Etwa 30 Bäume und dichte Sträucher wurden dafür gefällt. CV
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