„Schneller als erwartet!“

Ex-Bundestrainer Michael Bermann führte die GTHGC-Damen zurück ins Hockey-Oberhaus. Foto: PR

Hockey-Damen des Großflottbeker THGC:  gute Zwischenbilanz

JENS BEESKOW, HAMBURG WEST

Die großen Erfolge der Hockey-Damen des Großflottbeker THGC liegen lange zurück. In den 60er und 70er Jahren holte man viermal den Meis-terwimpel im Feldhockey. Doch danach wurde es ruhig um die Damen aus dem Hamburger Westen. Das letzte Mal erstklassig waren die „Flottis“ vor 13 Jahren. In der laufenden Saison gab das Team um Ex-Bundestrainer Michael Behrmann sein Comeback im deutschen Oberhaus – und das mit einer überraschend guten Zwischenbilanz.
Der Kader hat sich im Vergleich zur letzten Saison, als in einem dramatischen Aufstiegsendspiel gegen Mülheim in letzter Minute der entscheidende Treffer gelang, ziemlich verändert. „Wir hatten sechs Abgänge und neun Neuzugänge“, erklärt Coach Behrmann. „Da musste das Gefüge neu zusammenwachsen. Am Anfang waren wir uns nicht so sicher, wo es hingeht. Schließlich war uns die komplette Mittelachse weggebrochen.“ Doch alles habe sich erfreulich schnell in die richtige Richtung entwickelt.

Der Fokus lag auf den „machbaren“ Spielen
„Wir mussten uns klarmachen, dass es auch wieder mehr Niederlagen geben würde“, erzählt Behrmann. Prompt zahlte der GTHGC in den ersten beiden Spielen gegen „Teams, die wir sonst nur bei den Endrunden bestaunen durften“, ordentlich Lehrgeld. Mit 0:10 Toren stand der Aufsteiger gleich am Tabel-
lenende. Doch der Fokus lag auf den „machbaren“ Spielen. Und diese Aufgaben erfüllte der Liga-Neuling mit Bravour, überwintert nun mit elf Zählern und einem beruhigenden Abstand zu den Abstiegsrängen auf Platz neun. „Viel besser hätten wir uns das nicht vorstellen können“, gesteht Behrmann, der im Club zudem als spartenübergreifender Koordinator ein neues Nachwuchskonzept umgesetzt hat. Seit seinem Amtsantritt 2013 sind rund 100 neue Kinder beim GTHGC.
„Die Entwicklung ging schneller, als wir uns das erhofft hatten. Wir hatten ein super erfolgreiches Jahr, müssen da jetzt aber weiter hart arbeiten. Wir wollen als Club klar der erste Ansprechpartner im Hamburger Westen sein.“
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