Rissen auf Platz 1

Malte Pingel (THK Rissen, r.) zog sich im Spitzenspiel beim Polo Club eine Stirnverletzung zu, wird seinem Team am heutigen Sonnabend aber wieder zur Verfügung stehen. (Foto: Foto: rp)

Hockey-Regionalliga: THK Rissen gewinnt beim Polo Club – Sonderlob für Einsatz von Manuel Altenburg

Von Rainer Ponik

Rund 450 Hockey-Fans sorgten im Regionalliga-Derby zwischen dem Hamburger Polo Club HPC und dem THK Rissen für eine imposante Kulisse. Sie sahen eine spannende Begegnung auf Zweitliganiveau.
Rissen begann druckvoll, zeigte in den Zweikämpfen mehr Biss und störte immer wieder den Spielaufbau des Gastgebers, der sein gewohntes Kombinationsspiel zunächst kaum einmal aufziehen konnte. So war es nicht unverdient, dass der THK nach einer Viertelstunde durch einen Treffer von Tim Oliver Fedeler mit 1:0 in Führung ging.
Nick Algner und Nick Siemer hatten gute Ausgleichschancen, doch THK-Keeper Florian Westphalen konnte in höchster Not retten. Auf der anderen Seite kratzte Tim Pehlke einen Schuss von Philip Wenber noch von der Linie, sodass beim Spielstand von 0:1 die Seiten gewechselt wurden.

Gastgeber griffen weiter an
Nach dem Ausfall von Spielmacher Sebastian Biederlack, der mit einer Oberschenkelzerrung aus dem Spiel genommen wurde, geriet Rissen stark unter Druck. Dann erwischte es auch noch THK-Spieler Malte Pingel, der sich einen Cut an der Stirn zuzog. „Wir haben uns über die sportlich sehr faire Geste von Manuel Altenburg gefreut, der sich selbst ausgewechselt hat, um unseren Spieler zu versorgen“, sprach THK-Betreuer Heiko Lehmann Polos Abwehrspieler, von Beruf Arzt, ein Sonderlob aus.
Nach seiner Einwechslung erhöhte dann ausgerechnet Malte Pingel mitten in der Klein-Flottbeker Drangphase per Siebenmeter auf 0:2. Ans Aufgeben dachten die Gastgeber trotzdem nicht: Florian entschied das Privatduell gegen Rissens Trainer Matthias Witthaus, der drei Ecken nicht am THK-Schlussmann vorbeibringen konnte, zwar für sich, musste kurz vor Schluss aber doch den Anschlusstreffer durch Julian Essen hinnehmen, der einen Ecken-Ableger im Netz versenkte. Weil Manuel Altenburgs geschickter Lupfer wenig später vom Innenpfosten wieder ins Feld zurücksprang, blieb es beim glücklicher, aber nicht unverdienten 2:1-Sieg der Rissener.
Der HPC musste am gestrigen Freitagabend (das Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) gegen den UHC 2 antreten, Rissen bekommt es am heutigen Sonnabend (17 Uhr, Marschweg) mit dem Bremer HC zu tun.
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