Nebelmorgen - Herbst Ade

Wie aus dem Nichts taucht die Hadag Fähre auf.
Langsam schwindet die Dunkelheit der Nacht, zu sehen ist trotzdem nichts - Nebel. Die kühle Feuchte hat den Morgen fest eingehüllt.

Arbeit ist verschoben, hinunter zur Elbe - dumpfe Geräusche von Schiffen und der Stadt, Entspannung pur. Die Fähre müsste doch schon da sein, wo bleibt sie nur? Erst langsam tritt sie aus dem Nebel hervor. Passagiere gehen von Bord und verschwinden auf der Landungsbrücke wieder im Nichts. Schon legt sie ab und verschwindet ebenfalls. Wieder allein mit den dumpfen Geräuschen, nur das leise Klatschen der Wellen gegen den Ponton klingt frisch.

Eine gefühlte Ewigkeit später im Tal der Flottbek, im Jenisch Park, die Bäume sind fast entblättert. Dort vorn, eine bronzene Frühsportlerin mit tropfender Nase jagd die Sonne. Sind wir noch in Hamburg oder schon in einen Märchenwald eigetaucht?

Flucht gen Norden, den Elbhang hoch, der Nebel wird lichter die Sonne geht auf. An der Arbeit vorbei hinein in den Volkspark. So langsam nimmt der Herbst seinen Abschied. Die verbliebenen Blätter leuchten gelb bis braun, das Grün ist fast verschwunden. Jogger und Hunde drehen vereinzelt ihre Runden. Die Sonne steigt langsam, ihre Strahlen bekämpfen den Nebel. Die Sicht wird besser. Gewonnen, der Nebel verzieht sich, die Sonne scheint - den ganzen Tag - in mein Büro.

Herbst Ade - es wird Zeit an Weihnachten zu denken.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.