Mehr Kinder, mehr Klassen, mehr Räume

In Hamburgs Westen werden viele Schulen erweitert.

Von Karin Istel.
Wie sich Schulsenator Ties Rabe die hamburgweite Entwicklung der Schulen in den nächsten Jahren vorstellt, hat er jetzt im so genannten „Schulentwicklungsplan“ vorgestellt. In den Elbvororten sollen viele Schulgebäude erweitert oder neu gebaut werden. Hier die wichtigsten Neuerungen.
Laut statistischem Landesamt wird es 2022 gut drei Prozent mehr Schüler als heute geben. Außerdem wird es mehr Klassen geben, da weniger Schüler in einer Klasse unterrichtet werden sollen. Ebenfalls wird die Schulzeit zukünftig wahrscheinlich länger, da viele Kinder mit der Vorschule starten und die Oberstufe besuchen werden. Es wird mehr Ganztagsangebote geben, was mehr Räume notwendig macht. Behinderte und nicht-behinderte Kinder sollen gemeinsam unterrichtet werden, was Umbauten erforderlich macht.
Die größte Veränderung in Hamburgs Westen ist die Zweigstelle der Stadtteilschule Blankenese, die in diesem Schuljahr im Gymnasium Rissen eröffnet wurde. Jetzt soll geklärt werden, ob dieser oder der Standort Iserbarg neue Stadtteilschule wird. In Sülldorf ist ein neues Wohngebiet geplant. Deshalb soll die Grundschule Lehmkuhlenweg erweitert werden. Die Fläche dafür muss allerdings noch von der Stadt gekauft werden. Auch die Schule Schulkamp müsste erweitert werden. Da die Gebäude aber nicht zur Verfügung stehen, wird die Grundschule nur dreizügig weiterlaufen.
In Blankenese soll die Elbkinder Grundschule am Grotefendweg zukünftig ihre Schüler ganztags betreuen. Doch dafür fehlen bislang die Räume. Deshalb sollen die Schüler auch Räume der Förderschule auf dem gleichen Gelände nutzen.
Da die Klassen kleiner werden sollen und es mehr Schüler geben wird, sind Anbauten in den Grundschulen Groß Flottbek, Wesperloh und Goosacker angedacht. Die Stadtteilschule Goosacker wird in das Gebäude der beruflichen Schule H6 nach Groß Flottbek umziehen, da es dort genügend Räume gibt.
Bis Februar 2012 werden Schüler-, Lehrer- und Elternvertreter über den Plan diskutieren. In wieweit die Ändungsvorschläge in den Plan einfließen werden, steht noch nicht fest. Abschließend soll die Deputation der Schulbehörde den Schulentwicklungsplan beschließen.
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