Ihr Herz schlägt für Flottbek und Othmarschen

Manfred Walter, Erster Vorsitzender des Bürgervereins Flottbek-Othmarschen, trifft sich mit Ellen Liebherr, Erste Vorsitzende des Sozialwerkes, und Joachim Brückner, Erster Vorsitzender des Archivs im Bürgerverein, zur Terminabsprache.
Hamburg: Bürgerverein Flottbek-Othmarschen | Er ist mit 63 Jahren ein Jung-Senior, aber dennoch voll auf der Höhe der Zeit:der Bürgerverein Flottbek-Othmarschen. Mit seinen rund 700 ehrenamtlichen Mitgliedern engagiert er sich dafür, dass sich die Bürger in beiden Stadtteilen wohlfühlen.
„Wir machen beispielsweise regelmäßig bei der Müllsammelaktion „Hamburg räumt auf“ mit, halten engen Kontakt mit Bezirksversammlung und Rathaus, um auf Missstände in den Stadtteilen hinzuweisen, und wehren uns gegen kommunale Fehlentscheidungen“, gibt der Erste Vorsitzende, Manfred Walter, einen Überblick. Darüber hinaus bietet der Bürgerverein seinen Mitgliedern Ausfahrten, zahlreiche Veranstaltungen wie Kegeln, Plattdeutsch oder Wandern sowie Arbeitskreise an. Dazu zählt auch die „Redaktion“ , in der die Mitgliederzeitung erstellt wird. „Unser Blatt erscheint monatlich, und wir versenden es bis nach München. Dort wohnen ehemalige Flottbeker und Othmarschener, die gern noch Nachrichten aus den Stadtteilen lesen möchten“, so Walter.
Um auch Menschen im Stadtteil zu helfen, denen es nicht so gut geht, gründete sich vor 55 Jahren das Sozialwerk des Bürgervereins. „Hier gibt es auch arme Leute!Wir unterstützen hilfsbedürftige Mitbürger, Kinder und Jugendliche aus finanziell schwachen Familien sowie behinderte Menschen“, beschreibt Ellen Liebherr die Tätigkeit der zwölf aktiven Mitglieder. Die Erste Vorsitzende des Sozialwerkes fährt fort:„Wir sind nur in in Flottbek und Othmarschen tätig, da der Verein sich durch Spenden von Mitgliedern des Bürgervereins trägt.“
Dritter im Bunde ist Joachim Brückner. Er ist der Erste Vorsitzende des Archivs im Bürgerverein, das 2009 gegründet wurde. „Ich möchte ein umfassendes Archiv über Othmarschen und Flottbek in der benachbarten Volkshochschule aufbauen und bin an allen Unterlagen über die beiden Sadtteile interessiert. Wer einen Haushalt auflöst und alte Bücher hat, der kann sie gern hier im Bürgerverein abgeben. Ich würde mich freuen, wenn so viele historischen Dokumente über gerettet werden könnten.“
Alle drei Vereine finanzieren sich ausschließlich aus Spenden. „Da wir - bis auf unsere Verwaltungskraft - ehrenamtlich tätig sind, werden die Spenden 1:1 weitergegeben“, ist Manfred Werner stolz.

Archivbesichtigung
VHS-Zentrum West
Tag des offenen Denkmals
sa 10-17 Uhr
so 11-16 Uhr
Waitzstraße 31
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