Tag des Baumes

Makuba
Am 25.04.2013 waren wieder viele Menschen aktiv unser aller Bewusstsein zu wecken mit der Natur zu leben.

Mir liegt unsere Umwelt und die Erde, auf der wir zeitweise als Gast verweilen, sehr am Herzen, und ich stoße daher immer wieder auf das Thema Umweltverschmutzung.

Egal wo ich bin, sehe ich immer wieder Plätze, die von Menschen wider der Natur hinterlassen werden, und möchte dieses Thema nicht stillschweigend für mich behalten.

Bereits vor einigen Jahren begann ich, Kurzgeschichten für Groß und Klein zu schreiben, worin alltägliche Gegebenheiten aus meiner Sicht aus meinem Kopf heraus zu Papier gebracht wurden.

Daraus folgt nun ein Ausschnitt aus der Kurzgeschichte „Makuba- Der Wächter aus dem Unterholz“:

… Gemeinsam schritten Max und Sarah durch den Wald und schon bald waren sie am Platz der umgefallenen Bäume. Hier wurde schon seit Generationen gespielt und mit jedem weiteren Mal wurde es interessanter und geheimnisvoller. Durch den Lichteinfall der Sonne und durch manch feuchten Baumstumpf mit unbekanntem Pflanzenwuchs glänzte und glitzerte es hier und da und der ganze Wald wirkte wie die Bühne eines Zauberers.

„Ja, das sind sie. Das sind die Menschenkinder, die Semani geholfen haben.“ Max und Sarah drehten sich überrascht um, sahen jedoch niemanden. „Hast du das auch gehört?“, fragte Sarah ihren Bruder. Max nickte und lauschte.
Da, links vor ihnen, knackte es, ein Häschen lugte aus dem Gebüsch und hoppelte davon. „Glaubst du wirklich? Die sehen wie normale Kinder aus. Die werfen sicherlich gleich ihren Müll in unseren Lebensraum oder machen was kaputt oder jagen und quälen die Tiere.“

Entrüstet erwiderte Max:“Hey, so etwas machen wir nicht! Wir wissen, wo wir sind, und lassen euch so leben, wie ihr das Recht dazu habt, ohne dass wir euren Raum verschmutzen oder euch einschränken. Wer seid ihr?“
Auf einmal Ruhe. Sarah und Max schauten sich um, sahen jedoch auch diesmal Niemanden. Doch, Augenblick! Da, zwei scheinbare Baumstümpfe bewegten sich. Max schlich dorthin, Sarah folgte ihm. Plötzlich ein Schrei, die Zwillinge erschraken, fielen rücklings auf den Boden und auf jeden von ihnen lag ein Baumstumpf. „Wir sind doch keine Gefahr, wir sind doch nur neugierig.“, schrien die beiden Geschwister und versuchten die Wesen von sich zu stoßen.

Als sie sich befreit hatten, grollte es auch schon aus dem Unterholz: „Kann man denn hier nicht mal in Ruhe schlafen? Was macht ihr denn für einen Krach?“ „Oh, Oh!“, kam es aus einem der Stümpfe. „Ja, toll, und nun?“, aus dem anderen. „Wer ist das?“, fragte Sarah, als würde sie mit einem längst befreundeten Spielkameraden reden.

„Das ist unser Vater. Makuba - Der Wächter aus dem Unterholz.“, antwortete ein Baumstumpf. “Der ist jetzt nicht gerade gut drauf, kommt mit, wir verstecken euch erst einmal.“
Schnell rafften Max und Sarah sich auf und folgten den beiden zu einer Höhle, die aus übereinander gestapelten Bäumen bestand. „Das ist Sarah und ich bin ihr Bruder Max“, stellte dieser sich vor. “Wie heißt ihr?“

„Das ist Bama und ich heiße Maku. Wir sind Abkömmlinge von Makuba und Bamahi – Die Beschützerin dem Unterholz. Es ist noch nicht vorgekommen, dass Menschen uns sehen bzw. verstehen können, doch ihr beiden seid überall bekannt, für das was ihr getan habt, und daher wollen wir uns nicht wundern.“ Den Zwillingen stieg vor Verlegenheit die Röte ins Gesicht. Bescheiden, wie sie sind, taten sie die bewunderungsvollen Taten mit den Worten ab: “Wir haben doch nur einem um Hilfe bittenden, wunderschönen Engel beigestanden. Das war doch selbstverständlich.“
Bama und Maku schauten sich an und schwiegen, denn es bedürfte zu vieler Worte und gleichzeitig auch keiner, diese beiden Kinder ihrer Einstellung wegen zu beglückwünschen und zu hoffen, dass es weitere Kinder, wie auch Erwachsene gibt, die ebenfalls dieses lebensfreudige, selbstlose Verhalten haben.

„Wer seid ihr? Was ist mit Makuba? Wo ist Bamahi? Wieso seid ihr nicht verwurzelt? Warum könnt ihr sprechen?“ Viele Fragen stürmten aus den Mündern der Zwillinge.

„Makuba, unser Vater, war vor langer, langer Zeit auf die Erde gekommen und war von der Beschaffenheit so angetan, dass er hier Wurzeln schlug und seiner Fähigkeit Sauerstoff zu produzieren mit Freude nachging. Einige Menschen konnten sogar mit ihm reden, doch leider haben die Kinder und Kindeskinder es mit der Zeit verlernt. Unsere Mutter, Bamahi, hörte von diesem Ort viele gute Dinge und entschied sich ebenfalls hier zu verweilen. Wir sind hier auf der Erde entstanden, doch wir wollen uns noch nicht festlegen, denn es geschehen in den letzten Jahrzehnten unwürdige Dinge mit den Bäumen, die sich hier verwurzelt haben.
Der Mensch scheint die Natur nicht mehr zu achten, nimmt mehr als er braucht, gibt selten Gutes zurück. Das, was zu viel ist, wird einfach weggeworfen, wieder neu angeschafft.
Niemanden scheint es zu interessieren, wie wir uns fühlen. Wir sind enttäuscht und wollen nicht mehr. Einst, als unsere Vorfahren noch stark und gesund waren, lebten noch Menschen, die bewusster und ein Teil der Natur waren. Heute stellen sie sich über die Natur, nehmen uns die Luft zum Atmen, gehen achtlos mit uns um, lassen uns dahinvegetieren, holzen uns ab. Wir sind manches Mal froh, wenn sich kein Mensch mehr in den Wäldern herumtreibt, denn er hinterlässt überall Chaos, Krankheit, Tod.

Mancher Mensch scheint ein Parasit zu sein, obendrein noch dumm, denn er frisst sich überall durch, vernichtet viel und am Ende hat er nichts, um weiterhin seinen Lebensraum zu zerstören, weil es keinen mehr gibt und er zwangsläufig verendet. Schade, dass einige, wie auch ihr und eure Familie, darunter leiden müssen und es schwerer haben, mit ihrer Lebenseinstellung, die noch wenig erhaltene Natur zu beschützen.
Wir bitten euch, verliert nie den Mut, andere auf ihre Rücksichtslosigkeit hinzuweisen, ihnen die Notwendigkeit, die Natur zu schützen und zu erhalten, zu schildern und verliert nie die Freude daran, ihnen die Schönheit und den Reichtum der Natur zu zeigen, und wir werden euch und euren folgenden Generationen lebenserhaltend dankbar sein.“ …


Maku und Bama haben Recht - Die Natur gibt uns alle Möglichkeiten gut leben zu können, ohne ihr schaden zu müssen. … Ein alter (100 Jahre) Baum soll bis zu 20 Kg Sauerstoff am Tag produzieren und mindestens 10 Menschen damit versorgen können!!!
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