„Sabbelei“ beim FC Viktoria

Im Abstiegskampf: das Team des FC Viktoria Harburg. Foto: Köse

Kreis- und Bezirksliga: Die Spiele des Wochenendes

Von Waldemar Düse. Zuletzt bekleckerten sie sich bei ihren Siegen gegen Abstiegskandidaten nicht gerade mit Ruhm, nun treffen sich Spitzenreiter Finkenwerder und der Tabellenzweite Kosova an der Dratelnstraße (Sonntag, 14 Uhr) zum letzten Hinrundenspieltag der Bezirksliga Süd zum Gipfeltreffen.
Von diesen Regionen ist der Tabellenachte HSC noch weit entfernt. Doch auf dem Rabenstein sind sie eher erleichtert darüber, dass der Abstand zu den gefährlichen Regionen ebenso groß ist. „Um den Klassenerhalt mache ich mir jetzt keine Sorgen mehr“, so Fußball-Abteilungsleiter Jörg Töbelmann, der schon an Verstärkungen für die Rückrunde arbeitet. Edmar, ein portugiesischer Neuzugang aus Buxtehude, ist bereits spielberechtigt. Mit zwei weiteren Akteuren sei „alles klar“.
Trotz seiner schier aussichtslosen Situation am Tabellenende der Kreisliga 1 hat man bei Viktoria die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Auch an der Winsener Straße hofft der Trainer, mit Neuzugängen nach der Winterpause neu durchzustarten. „Die Mannschaft hat gegen Dersimspor II gekämpft wie die Löwen“, bescheinigte Michael Krivolahvek der Mannschaft immerhin eine intakte Moral.
Neu hinzugekommen ist bereits Ibrahim Özkan vom SV Wilhelmsburg. Für ihn begann das Abenteuer Kreisliga-Klassenerhalt allerdings nicht besonders verheißungsvoll: Er zog sich im Spiel einen Nasenbeinbruch zu. Nicht gut zu sprechen war Krivolahvek auf Falko Kurt. Nachdem er den Pfosten getroffen hatte (29.), flog er schon früh (30.) mit Gelb-Rot vom Platz. „Und das wegen seiner Sabbelei“, erregte sich Krivolahvek.
Auch Muharrem Tan, den Trainer der SV Este 06/70 II, brachten Platzverweise auf die Zinne: Zunächst kassierte der gerade von ihm eingewechselte Selcuk Aytis mit seinem ersten Foulspiel gleich Rot (65.). Den Vogel schoss jedoch Torhüter Max Wehling ab. Das Kunstleder zum Abschlag bereit, fuhr er gegen einen dabei neben ihm laufenden Spieler Türksports völlig grundlos den Ellenbogen und sah dafür ebenfalls Rot (85.) Den fälligen Elfmeter setzte der Tabellendritte an den Pfosten – es blieb beim 1:1.
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