Millimeter entscheiden die Norddeutsche

Das Halbfinal-Duell Frau gegen Mann konnte Alexander Kirsten knapp mit 7:6 für sich entscheiden. Foto: pr
Hamburg: Am Waldschlößchen |

Golfkrocket: Lokalmatador Hans Joachim Haldenwanger von der TG Heimfeld verpasst Titel nur knapp.

Von Rainer Ponik. Die Aktiven der Norddeutschen Meisterschaften im Golfkrocket waren bester Stimmung, als sie bei Sonnenschein zum Clubgelände der TG Heimfeld kamen.

Alle Aktiven mussten in der Vorrunde zehn Spiele absolvieren, ehe die Halbfinalpartien feststanden. Neben Alexander Kirsten (Leipzig), Thomas Magin (Berlin) und Lokalmatador Hans Joachim Haldenwanger (TG Heimfeld) konnte sich auch Sieglinde Zeh (Osnabrück) für die Runde der letzten vier Spieler qualifizieren.
Golfkrocket zählt zu den wenigen Sportarten, in denen Männer und Frauen direkt gegeneinander antreten.

Beide Halbfinalspiele waren sehr umkämpft und endeten mit dem knappsten aller Ergebnisse, das beim Krocketspielen möglich ist: Alexander Kirsten setzte sich mit 7:6 gegen Sieglinde Zeh durch; Hans Joachim Haldenwanger konnte sein Spiel gegen Thomas Magin mit dem gleichen Ergebnis gewinnen.

Alexander Kirsten bewies große Nervenstärke

Im Finale blieb es ebenfalls bis zum Spielende spannend. Nachdem Alexander Kirsten die ersten beiden Tore als
Erster durchspielt hatte, lag er schnell mit 2:0 vorn, doch Hans Joachim Haldenwanger konnte wenig später ausgleichen und seinerseits auf 6:4 davonziehen. Nur noch ein Punkt fehlte dem Heimfelder, der für die TGH auch als Pressesprecher fungiert, zum Gewinn der Meisterschaft. Dann aber bewies sein Kontrahent große Nervenstärke, glich zum 6:6 aus. Es wurde dramatisch: Wer das letzte Tor mit seiner Kugel als Erster passieren konnte, war Meister.
Am Ende entschieden Millimeter darüber, wer den Turniersieg davontragen sollte. Haldenwanger hatte den ers-ten Schlag, scheiterte aber am Torpfosten. Alexander Kirs- ten, dessen Kugel günstiger vor dem Tor lag, ließ sich die Chance nicht entgegen. Er blieb ganz ruhig und schlug die Kugel sauber zwischen den Pfosten durch.

„Alexander hat großartig gespielt“, lobte Hans Joachim Haldenwanger seinen Rivalen, der am Ende allerdings auch ein bisschen das Glück auf seiner Seite hatte.
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