Estebrügge wirft Süderelbe raus!

Kann Onur Tüysüz – links im Zweikampf - mit dem FC Türkiye den Harburg-Pokal am Sonntag mit nach Wilhelmsburg nehmen? Foto: rp
Hamburg: Sportplatz Alter Postweg |

Harburg-Pokal: Finale am Sonntag, 10. Juli, um 11 Uhr am Postweg ohne Titelverteidiger

Von Rainer Ponik. Erst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu: Genau so erging es dem TV Meckelfeld im Viertelfinale des Harburg-Pokal, in dem das Team von Trainer Tobias Gaebel gegen den Oberligisten FC Türkiye (FCT) antreten musste. „Wir haben allein vier Mal Latte und Pfosten getroffen“, so der Meckelfelder Emmanuel Stöver.
Trotz klarer Überlegenheit brachten die „Bravehearts“ den Ball nicht über die Linie. So kam es, wie es kommen musste: Kurz vor Schluss netzte Türkiyes Boris Cordes nach einem Eckball per Kopf ein und sicherte den Mannen von Erhan Albayrak den glücklichen Sprung ins Halbfinale, das bereits am Freitagabend nach Redaktionsschluss ausgetragen wurde.

HTB musste gegen Neuland ins Elfmeterschießen


Gegner des FCT war Ligakonkurrent Buchholz 08, der sich im Viertelfinale mit 2:1 gegen Oberligaaufsteiger Klub Kosova durchgesetzt hatte. Es dauerte lange, bis der TSV ins Spiel fand, das in der ersten Halbzeit von der Beyer-Elf beherrscht wurde. Kosovas Führungstreffer fiel dennoch glücklich, denn nach Zuspiel von Vasco Zawada traf Abdul Farahi den Ball gar nicht richtig, der so unerwarteterweise in der kurze Ecken hinter der Linie landete. Christopher Hoff verpasste es, kurz vor der Pause nachzulegen. Erst in der zweiten Halbzeit übernahm Buchholz das Kommando und erzielte gegen den kräftemäßig erlahmenden Gegner die Siegtore.
Auch der Harburger TB erreichte das Halbfinale. Tunahan Polat brachte die Elf von der Jahnhöhe gegen den TSV Neuland per Strafstoß in Führung, Neulands Marcel Schumillas konnte – ebenfalls per Elfmeter – ausgleichen. Da keine weiteren Tore mehr fielen, musste die Partie im Elfmeterschießen entschieden werden. Dort erwies sich der HTB als das nervenstärkere Team, war aber im Halbfinalspiel gestern Abend gegen den ASC Cranz-Estebrügge trotzdem klarer Außenseiter. Der Klub, in dem jetzt auch die Fußballer vom SV Este 06/70 zuhause sind, entzauberte Titelverteidiger FC Süderelbe (FCS) und warf den Favoriten mit 4:2 aus dem Wettbewerb. Samuel Louca brachte den FCS zwar in Führung, doch dann spielte nur noch der ASC, der den Spieß durch Tore von Marcel Meyer, Yannick Meyer (zwei) und Fabian Stahmer umdrehte, bevor Max Hartmann das – am Ende bedeutungslose – Tor zum 4:2-Endstand gelang.
Fußball-Harburg ist gespannt, wer sich am Sonntag, 10. Juli, um 11 Uhr im Endspiel des 52. Harburg-Pokal am Sportplatz Alter Postweg, Alter Postweg 30, gegenübersteht.
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