Motto: „Mach was draus!“
Hamburg: Schwarzenbergplatz |
Handwerker veranstalten die dritten Harburger Bautage
Am Wochenende 17. und 18. März steht der Harburger Schwarzenberg wieder ganz im Zeichen des Handwerks. Unter dem Motto „Mach was draus!“ finden hier zum dritten Mal die Harburger Bautage statt. Gut 120 Aussteller rund um die Themen, Bauen, Kaufen, Renovieren, Sanieren, Finanzieren aus Harburg und dem Harburger Umland haben sich angesagt.
Dabei ist die Bandbreite riesig: Heizungsbauer und Schornsteinfeger, Elektriker und Maler, Markisenbauer und Isolierungsexperten, Fliesenleger und Dachdecker, Sanitärbetriebe und Konditoren sind nur einige der vielen Gewerke, die sich angekündigt haben. Mit dabei sein wird auch die Polizei, die die Besucher zum Thema Einbruchschutz informieren will. Zudem wird zum ersten Mal ein großes Windrad aufgestellt, mit dem gezeigt werden soll, wir man auch im heimischen Garten problemlos Strom erzeugen kann.
„Natürlich kann man sich über alles prima im Internet informieren“, sagt Veranstalterin Gudrun Stephan, die die Bautage zum dritten Mal in Harburg organisiert. „Aber es hat eine völlig andere Qualität, wenn man direkt vor Ort mit den Handwerkern ins Gespräch kommen und sich alles direkt ansehen und anfassen kann.“
Zum ersten Mal mit dabei ist auch ein Forum, in dem Fachvorträge zu verschiedenen Themen stattfinden sollen. Einer der Schwerpunkte wird das Thema Ausbildung im Handwerk sein. Hintergrund sind die vielen noch freien Ausbildungsplätze im Hamburger Handwerk. Über diesen Ansatz freut sich besonders Bezirksamtsleiter Thomas Völsch. „Unser Ziel ist es, dass in Hamburg kein Jugendlicher ohne Schulabschluss und Ausbildung bleibt. Eine so geballte Ansammlung der verschiedenen Gewerke ist gleichzeitig eine gute Möglichkeit, sich zu informieren“, sagt er.
Der Eintritt für die Harburger Bautage wird drei Euro kosten. Damit wollen die Veranstalter sicher stellen, dass nur Menschen kommen, die sich tatsächlich für die Bautage interessieren. So sei auch gute Beratung gewährleistet, erklärt Gudrun Stephan.

