Lesung mit Texten des ungarischen Avantgardisten Lajos Kassák

Wann? 24.04.2015 19:30 Uhr

Wo? MehrWertKultur, Nobléestraße 13A, 21075 Hamburg DE
Hamburg: MehrWertKultur | Lajos Kassák – Arbeiterstreik, Federkiel und Pinsel. Einheit von Kunst und Leben

Lajos Kassák wurde am 21. März 1887 in Érsekújvár in Österreich-Ungarn (in der heutigen Slovakei) geboren und starb am 22. Juli 1967 in Budapest

Lajos Kassák war in seiner Jugend »militanter Arbeiter«; schon mit 17 Jahren beteiligte er sich als Fabrikarbeiter an der Organisation von Streiks. Als Schlosserlehrling bereiste er Europa. Die Schule hatte er abgebrochen und eignete sich stattdessen seine Bildung selber an. 1908 wurde sein erstes Gedicht veröffentlicht. Er war aber nicht nur Dichter und Prosaist, sondern auch Maler, Grafiker und vor allem ein Organisator der ungarischen Moderne.

Wenn auch künstlerisch verwandt, trennte ihn mit dem 1. Weltkrieg seine Gegnerschaft zum Krieg von anderen Künstlern wie den italienischen Futuristen, aber auch von seiner bisherigen politischen Heimat, der ungarischen Sozialdemokratischen Partei. Umso war er mit der internationalen Avantgarde verbunden: Victor Serge, El Lisitzky, Raoul Hausmann, Kurt Schwitters, Herbert Walden um nur einige zu nennen.


Kassáks Wirkung reichte bis nach Deutschland. Er hat die Künstler um das Bauhaus vielleicht genauso wesentlich beeinflusst wie sein Landsmann László Moholy-Nagy.

Es wird einen »bunten Abend« geben – neben Texte von ihm werden wir auch versuchen, seine gestalterischen Ideen vorzustellen.
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