JPON Sommerkonzert - "Ein Heldenleben"

Wann? 09.08.2017 19:30 Uhr

Wo? Friedrich-Ebert-Halle , Alter Postweg 30, 21075 Hamburg DE
Hamburg: Friedrich-Ebert-Halle | Die erste Station der Sommertournee des Jungen Philharmonischen Orchesters Niedersachsen (JPON) ist in diesem Jahr die Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg-Harburg. Mit seiner besonderen und bunten Mischung aus angehenden Profis, Musikstudierenden und ambitionierten Liebhabern ist das JPON seit vielen Jahren in der deutschen Orchesterlandschaft etabliert. Unter der exzellenten musikalischen Führung des Dirigenten Andreas Schüller, Chefdirigent der Staatsoperette Dresden, bringen die 120 Musiker auch in diesem Sommer große sinfonische Werke auf die Bühne.

Den Auftakt des Abends bildet die Leonoren-Ouvertüre Nr. 3
von Ludwig van Beethoven, die den Stimmungs- und Spannungsbogen der Fidelio-Oper in allen Höhen und Tiefen musikalisch nachzeichnet. In der folgenden
Prism Rhapsody stellt die japanische Komponistin Keiko Abe die weit gefächerte Ausdruckspalette der Marimba in den Mittelpunkt ihres vielseitigen Klangspektakels. Dies erfordert vom Solisten Simon Etzold – Soloschlagzeuger der Dresdner Staatskapelle, langjähriges Mitglied des JPON und Absolvent der Musikhochschule Hannover – außerordentliche Virtuosität und musikalische Ausdrucksfähigkeit. Anschließend wird das Publikum durch zwei Werke des Spätromantikers Richard Strauss geführt. Nach dem verführerischen Genuss der schwülen, sinnlichen Melodien aus Salomes Tanz werden die Zuhörer in der zweiten Konzerthälfte auf die Reise eines siegreichen Kämpfers und seiner Gefährtin mitgenommen: Die Tondichtung Ein Heldenleben stellt ungestüme und lyrisch-verträumte Passagen gegenüber und zeichnet sich vor allem durch die ungeheure Farbenpracht der Instrumentation aus.

Das 1989 ins Leben gerufene Orchester ist seit jeher ehrenamtlich organisiert und lebt vom freiwilligen Engagement seiner Mitglieder. Neben den intensiven Proben und Konzerten auf professionellem Niveau bleibt auch viel Zeit, alte Freundschaften zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. So ist der einzigartige „JPON-Geist“ entstanden, der seit über einem Vierteljahrhundert Musiker und Zuhörer in seinen Bann zieht.
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