Hamburger Kriminalfälle: Wo ist die Beute?

Die große Frage: Wo ist das Lösegeld aus der Reemtsma-Entführung geblieben? Foto: pixelio

Reemtsma-Entführer Thomas Drach erneut verurteilt

Von Waldemar Düse. Thomas Drachs Helfer Wolfgang Koszics, Pjotr Laskowski und Peter Richter sind bereits im Mai 1996 in Spanien gefasst worden. Sie werden später zu zehneinhalb, sechseinhalb und fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Ebenso wird Drachs jüngerer Bruder Thomas festgenommen und nach seinem Geständnis 2006 wegen „bandenmäßiger Geldwäsche“ zu sechseinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.
Im November 2006 geht der Polizei dann Bernd Kramer, Drachs früherer Mit-Insasse der JVA Rheinbach, in Brasilien ins Netz. Als „strategischer Kopf der Geldwäsche-Bande“ bekennt er sich schuldig und wandert im November 2008 für sechs Jahre in den Knast. Drach selbst erhielt eine Strafe von 14 Jahren und sechs Monaten. Ob er am 21. Juli 2012 ein freier Mann ist, scheint ungewiss.
Am 8. November wurde Drach zu einem Jahr und drei Monaten Haft wegen versuchter Anstiftung zur räuberischen Erpressung verurteilt: Im Februar 2009 hat er zur Überzeugung der Richter mit zwei Briefen aus der Haft heraus versucht, einen Bekannten zur Erpressung seines jüngeren Bruders anzustiften. Gegen dieses Urteil ist Drach in Revision gegangen.

In loser Folge stellt das Wochenblatt zum Wochenende ab sofort die spannendsten Kriminalfälle aus Hamburg vor. In der heutigen Ausgabe geht es um die Reemtsma-Entführung von 1996 (Teil 3).
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