Eiszeit in Harburg

Moschusochsen, Mammuts und Schneehasen lebten zu dieser Zeit auch in Hamburg und waren ständige Wegbegleiter der frühen Menschen. Foto: pr (Foto: Foto: pr)
Hamburg: Helms-Museum |

Neue Sonderausstellung im Helms-Museum startet am 30. September

Harburg. Ein fast vier Meter hohes Mammut mit seinem Jungtier, ein Riesenhirsch - diese Tiere von riesigem Wuchs sind längst ausgestorben. Im Helms-Museum werden sie wieder lebendig. Die neue Sonderausstellung „Eiszeit in Hamburg“ wird zur Zeitreise in das Europa unserer steinzeitlichen Vorfahren.
Die letzte Eiszeit ging in Norddeutschland vor 14.000 Jahren zu Ende. Sie war eine der spannendsten Zeitabschnitte der Erdgeschichte. Die Entwicklung des Menschen ist eng mit diesem Erdzeitalter verknüpft. Die Landschaft Norddeutschlands wurde erst während der letzten beiden Eiszeiten geformt. Bis zu 3.000 Meter hohe Gletscher veränderten die Erdoberfläche. Den Klima- und Vegetationsverhältnissen angepasst, lebten hier vor allem großwüchsige Herdentiere. Mehr als 20 dieser Tiere sind nun auf einer eiszeitlich gestalteten Ausstellungsfläche im Helms-Museum, dem Archäologischen Museum Hamburg, zu sehen.
Archäologische Fundstücke zeigen die Lebensweise der damaligen Menschen und die damals lebende Tierwelt. Alltägliche Jagd- und Gebrauchsgegenstände geben Einblicke in das harte Leben unserer Vorfahren. In Bildern werden Lebenswelten der Jäger und Sammler rekonstruiert sowie deren handwerkliches Können vorgestellt.
Die Ausstellung zeigt aber auch, dass „vor unserer eigenen Haustür“ faszinierende Spuren vergangener Epochen zu finden sind. Das Museum gibt einen Blick frei auf die Reichtümer seiner eigenen Sammlung, die sonst meist im Zentralmagazin eingelagert sind.

„Eiszeit in Hamburg“
Ort: Helms-Museum,
Museumsplatz 2 sowie
Harburger Rathausplatz 5
Laufzeit: 30. September bis 26. Februar 2012
Öffnungszeiten: di bis so
10 bis 17 Uhr
Eintritt: Kinder und Jugendlich bis 17 Jahre haben freien Eintritt, Erwachsene 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro.
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