Die Rolltreppe fährt wieder – zwei Monate zu spät

Bis gestern war der einzige Rolltreppenaufgang der S-Bahnstation Heimfeld vollständig gesperrt. Foto: pa
Hamburg: S-Bahnhof Heimfeld |

Nach Getriebeschaden bekam die S-Bahnstation Heimfeld eine ganz neue Fahrtreppe

Von Jan Paulo.
Die einzige Rolltreppe am Heimfelder S-Bahnhof ist wieder im Betrieb. Zwei Monate später als ursprünglich geplant wurden am gestrigen Dienstag die Holzverschalungen abgebaut. Noch am Abend sollte die nagelneue Fahrtreppe wieder angefahren werden.
Mehr als ein Vierteljahr haben die Heimfelder warten müssen. „Hauptsache, du hast ein Ticket und hast bezahlt, Service kannst du dir irgendwo anders holen“, ärgerte sich zum Beispiel Anwohner Matthew Donnelly. Bei der S-Bahn hatte man ursprünglich versprochen, schon im Juli fertig zu sein.
S-Bahn-Sprecherin Sabine Brunkhorst begründet die Verspätung mit einem Getriebeschaden: „Dass da nichts mehr zu reparieren war, haben unsere Monteure erst vor Ort sehen können.“ Also musste eine völlig neue Fahrtreppe her. „Rolltreppen werden nicht am Fließband hergstellt, sondern man muss sie bestellen“, erklärt Brunkhorst. „Die meiste Zeit haben wir dann auf den Lieferanten gewartet.“
200.000 Euro lässt sich die Bahn das gute Stück kosten, hochmodern und weniger anfällig als bisher, hofft man zumindest bei der S-Bahn. Für die ersten Wochen allerdings spricht Brunkhorst schon einmal eine Warnung aus. „Anfangs muss man immer noch hier und da etwas nachstellen, da kann es häufiger zu Ausfällen kommen.“ Das warten ist also noch nicht (ganz) vorbei.
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1 Kommentar
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Sebastian Jiske aus Heimfeld | 31.10.2012 | 08:16  
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