Betonmauer soll weg

Der Max Schmeling-Park zwischen dem Rathaus und dem Helmsmuseum könnte viel schöner sein ohne die graue Betonwand, die die Tiefgarage absichert. Foto: sl
Hamburg: Max-Schmeling-Platz | Alte Bäume, bunt blühende Blumen, einladende Sitzgelegenheiten sowie ab und zu ein Kunstwerk. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren alle Mühe gegeben, die Achse zwischen dem Rathaus und dem Helmsmuseum schön zu machen. Sogar einen Namen hat das Kind bekommen: Max Schmeling Park heißt das kleine Grün mitten in der Stadt seit September letzten Jahres. Alles könnte prima sein, wenn nicht mitten durch den Park eine graue triste Betonmauer verlaufen würde. Diese Mauer ist die Begrenzung für die Einfahrt zu einer Tiefgarage unter dem Helmsmuseum. Notwendig ist sie, weil ohne diese Sicherung die Gefahr bestünde, dass Passanten in die Einfahrt stürzen. Eigentümerin dieser Tiefgarage ist die SAGA.

Aber Absicherung hin oder her – schön ist etwas anderes, und so macht die Harburger CDU-Fraktion jetzt Druck. „Eine Veränderung oder gar Beseitigung der Mauer würde zu einer großen optischen Aufwertung der Museumsachse führen“, heißt es in dem Antrag der CDU. „Der Vorstand der SAGA hat in der vergangenen Amtsperiode bereits erklärt, einer Umgestaltung der Mauer aufgeschlossen gegenüber zu stehen.“ Doch passiert ist bisher nichts.

Das soll sich nun pünktlich zum Frühling aber ändern, verspricht Kerstin Matzen, Pressesprecherin der SAGA: „Die Umgestaltung ist bereits in Arbeit. Sobald die Betonwand weg ist, wird dort eine Kunstschmiedearbeit installiert. Die Pläne werden am 14.März im Regionalausschuss vorgestellt.“
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