Aus dem Stabkämpfer wurde wieder ein Eisengießer

Hier erinnert der Eisengießer eher an einen Stabkämpfer. Foto: pr (Foto: Foto: pr)
Hamburg: Max-Schmeling-Platz | Harburg. Der „Eisengießer“ ist wieder komplett. Viele Jahre lang war die 1918 von Gerhard Janensch geschaffene Bronzeskulptur nicht als „Gießer“ zu erkennen gewesen. Die Kelle fehlte, sie war abgebrochen. Geblieben war ein Stiel, den man auch für einen Knüppel hätte halten können. Pünktlich zur Einweihung des Max-Schmeling-Platzes an dieser Stelle wurde die Original-Kelle jetzt wieder anmontiert. Damit hat der Harburger Kunstpfad eine seiner Attraktionen zurück.
Ermöglicht wurde die Restaurierung des „Eisengießers“ durch Rainer-Maria Weiss (Direktor des Museums) sowie die Harburger Kulturexperten Ernst Brennecke und Siegfried Bonhagen, die die Firma Edel & Stahl als Unterstützer gewinnen konnten.
Bereits im Herbst 2002 hatte man ein Gewinde in die Eisengießer-Hand geschnitten und die Kelle wieder eingeschraubt, doch schon im darauffolgenden Frühling war sie wieder abgefallen. Jetzt soll eine Edelstahlzarge das erneute Abbrechen verhindern.
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