15.000 Euro zusätzlich für den Rieckhof

Jörn Hansen hofft, dass der Rieckhof in den nächsten Jahren mehr Geld bekommt: „Ein Inflationsausgleich wäre schon gut.“ Foto: pr
Hamburg: Rieckhof | Das kleine Wunder ist geschehen. Das Kulturzentrum Rieckhof darf bis Ende Dezember 15.000 Euro zusätzlich ausgeben. Der Hamburger Senat hat bei allen Freizeit- und Bürgerhäusern bereits beschlossene Kürzungen der Zuschüsse zurückgenommen. „Das haut uns vom Hocker“, kommentiert Rieckhof-Geschäftsführer Jörn Hansen. „Dadurch sind wir gerettet, aber nur für dieses Jahr.“
Hintergrund: Bislang stand dem Rieckhof für 2011 weniger Geld zur Verfügung als 1986 (!). „Wenn wir davon Gas, Wasser, Strom und Versicherungen nicht mehr zahlen können, geht es nicht mehr weiter“, hatte Jörn Hansen angekündigt.
Offenbar ist diese Botschaft beim Senat angekommen. Alle Bürgerhäuser und Kulturzentren werden 2011 so viel Geld wie im Vorjahr erhalten. „Das drohende Aus für eine Reihe von Häusern ist zunächst abgewendet“, heißt es in einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Bürgerhäuser.
Im Klartext: Die Bürgerhäuser und Kulturzentren kommen in diesem Jahr noch halbwegs hin, brauchen danach aber mehr Geld. Wird es das geben? „Da müssen wir noch dran arbeiten“, sagt Harburgs SPD-Fraktionschef Jürgen Heimath.
Hoffnungsschimmer am Horizont: In einem neutralen Gutachten sollen Bürgerhäuser und Kulturzentren unter die Lupe genommen werden - unabhängig von Interessen der Behörden, der Verwaltung und der Träger. Heimath: „Das soll noch in diesem Jahr beginnen.“ Auf Grundlage dieser Untersuchung sollen dann künftig Entscheidungen über Zuschüsse gefällt werden.
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