Afghanistan: Kriegspolitik und Flucht

Wann? 21.03.2017 19:30 Uhr

Wo? mieterpavillon, Friedrich-Naumann-Straße 7, 21075 Hamburg DE
Hamburg: mieterpavillon | Seit im Dezember die erste Sammelabschiebung von Geflüchteten aus Afghanistan zurück in ihr von Jahrzehnten des Krieges zerstörtes Heimatland stattfand, ist das Land wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.

"Wir wollen bleiben!" sagen nicht nur Flüchtlinge, sondern auch zynisch der deutsche Verteidigungsminister und meint die deutschen Soldaten in Afghanistan. Warum?

Wir werden noch einmal zu den Anfängen des Krieges dort zurückkehren. Beginnen wollen wir in den 70er Jahren, nach dem Ende der Monarchie und der gezielten Förderung eines Bürgerkrieges. Von dort bis zu den Taliban und dem Krieg 2001 sowie der seitdem andauernden Besetzung Afghanistans.

Darüber hinaus wollen wir uns ansehen, was das „Wir wollen bleiben!“ für die Bevölkerung in Afghanistan bedeutet. Die anfänglich als Begründung dienende Demokratisierung und Modernisierung des Landes ist heute weitgehend alleine einer brutalen Aufstandsbekämpfung gewichen.

Auch wenn die Anzahl der bislang tatsächlich Abgeschobenen nicht sehr hoch ist, wirkt die Drohung weit in die Gemeinschaft der hier lebenden Afghanen und anderer Flüchtlinge hinein, verunsichert, provoziert aber auch Widerspruch.
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