Wo wird noch Kunstrasen verlegt?

Viele Vereine in Eimsbüttel haben bereits Kunstrasenfelder, doch bei einigen Anlagen steht der Umbau noch aus.

Welche Sportplätze in Eimsbüttel umgebaut werden

Grandplätze gehören bald der Vergangenheit an, fast alle Vereine in Eimsbüttel und Umgebung kicken schon auf modernen Kunstrasenfeldern. Wo noch umgebaut wird – eine Übersicht.

– Stellingen, Vogt-Kölln-Straße:
Auf dem Gelände des Informatikums entstehen Kunstrasenflächen. Die Sportplätze sind der Ersatz für die drei Spielfelder am Sportplatzring, die der SV West-Eimsbüttel, der TSV Stellingen und der HFC Falke nutzen. Die Anlage wird zugunsten von Wohnungsbau aufgegeben. Es entsteht dort ein neues Stadtteilzentrum mit etwa 600 Wohnungen, Geschäften, kulturellen und sozialen Einrichtungen. Die neuen Kunstrasenplätze an der Vogt-Kölln-Straße sollen voraussichtlich Mitte 2016 fertig sein.

– Eimsbüttel, Gustav-Falke-Straße:
Einer der letzten Grandplätze Eimsbüttels wird voraussichtlich nächstes Jahr umgebaut. Bisherige Nutzer sind der FC Alsterbrüder und der ETV. Beide Vereine finanzieren den Umbau mit, gut zwei Drittel bezahlt die Stadt. Ursprünglich sollte der Umbau bereits dieses Jahr losgehen, es gibt aber Verzögerungen beim Amt für Sportstättenbau.

– Eimsbüttel, Tornquiststraße (Reinmüller-Platz):
 Der Fußballclub HEBC möchte auch seinen zweiten Trainingsplatz zu einem Kunstrasen umbauen lassen. Voriges Jahr wurde der große Reinmüller-Platz zwischen Tornquiststraße und Fruchtallee zu einem Plastik-Spielfeld. Für die kleinere Fläche neben der Grundschule Tornquiststraße fehlen derzeit Geld und Investoren. Im Gespräch ist der Bau einer Tiefgarage unter dem Sportplatz. Dann soll auch gleich ein Kunstrasenfeld obendrauf verlegt werden. Laut Bezirksamt Eimsbüttel ist das „grundsätzlich vorstellbar“, es müssen aber noch weitere Gutachten, unter anderem zum Lärmpegel, abgewartet werden. Ergebnisse sollen im Herbst vorliegen.

Warum Kunstrasen?

Auf gepflegten Grandplätzen lässt sich zwar gut Fußball spielen, der Untergrund hat aber einen gravierenden Nachteil: In den Regenmonaten im Herbst und Frühjahr sowie bei Frost und Schnee im Winter müssen solche Plätze teilweise über Monate gesperrt werden. Auf einem Kunstrasen kann häufiger und fast bei jedem Wetter trainiert und gespielt werden. Deshalb können Vereine besser planen und insgesamt mehr Teams unterbringen.
Der Umbau von Grand zu Kunstrasen kostet pro Spielfeld etwa 500.000 Euro.
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1 Kommentar
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Deniz Neder aus Altstadt | 17.09.2015 | 13:58  
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