"Wespe": Umzug als Chance

„Wespes“ Kapitän Sebastian Jahncke (Mitte) und Torhüter Renee Ritter dürfen sich auf einen ebenso schönen Kunstrasen freuen, wie ihn der ETV schon hat. (Foto: fs)

Wie der kleine Stellinger Fußballclub SV West-Eimsbüttel sich für die Zukunft wappnen will

Fritz Schenkel, Stellingen

Das Umfeld für einen kleinen Verein um den Sportplatzring herum ist schwierig. Es gibt angenehmere Einzugsgebiete als das vom Autoverkehr zerschnittene Zentrum Stellingens. Und der SV West-Eimsbüttel ist mit seinen 300 Mitgliedern ein kleiner Sportverein mit teilweise erheblich größeren Nachbarn: ETV, Victoria, Niendorfer TSV, Eintracht Lokstedt, SV Eidelstedt, Stellingen 88 und neuerdings den HFC Falke.
Aber vom Kopf in den „Asphalt stecken“ kann bei „Wespe“ nicht die Rede sein. Vieles ist im Verein und um ihn herum im Umbruch. Eine „Neue Mitte“ soll am Sportplatzring entstehen, am Informatikum eine neue Sportanlage mit zwei
Kunstrasenplätzen und auch im Verein selbst rührt sich einiges. „Wir haben seit einiger Zeit ein kontinuierliches Wachstum, unser Pfund sind aber unsere guten Jugendtrainer“, sagt Frank Jacobsen, Ligatrainer und seit fünf Jahren im Verein. Seit einiger Zeit füllt er auch die Position des 1. Vorsitzenden mit Leben. „Das hat sich so ergeben“, so seine lapidare Erklärung.
Auf der Mitgliederversammlung im Januar soll der SV West-Eimsbüttel dann auf neue Füße gestellt werden, Jacobsen wird dazu ein Konzept vorstellen. „Ich sehe eigentlich nur den sportlichen Bereich bei mir, aber es kann natürlich auch anders kommen“, sagt er. Derzeit liefen Gespräche mit anderen Kandidaten, aber sollten die nicht erfolgreich sein, dann wird er wohl auch als Vorsitzender weitermachen. Gemeinsam mit Schatzmeisterin Michaela Bernicke und weiteren Mitstreitern. An erster Stelle Jugendleiter Herbert Kessler. „Mister West-Eimsbüttel“ ist seit 50 Jahren Vereinsmitglied und fast ebenso lange nicht wegzudenkender Jugendleiter der Blau-Weißen.

Ab 2016 neue Heimat an der Vogt-Kölln-Straße

Große Hoffnung setzt der Verein auf den Umzug vom Sportplatzring auf die neue Anlage am Informatikum, die im Sommer 2016 fertig werden soll. „Wegen unserer Grandplätze verlieren wir jetzt noch viele Kinder. Der Umzug ist eine absolute Chance für uns“, ist sich Jacobsen sicher. Gemeinsam mit Stellingen 88 wird „Wespe“ im neuen Umkleidehaus eine „Ausbaufläche“ erhalten, die in Eigenregie zu einem Ort des Vereinslebens werden kann. So gesehen ebenfalls eine neue Mitte Stellingens.
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