Werder Bremen unterstützt HEBC

Grand unter den Füßen, das stolze Lila auf der Brust, und neuerdings Werder Bremen im Rücken: Für seine Nachwuchsspieler erhofft sich der HEBC von der neuen Partnerschaft mit dem Bundesligaclub große Verbesserungen. (Foto: pr)

Eimsbütteler Fußballclub wird Partner beim Projekt „100 Vereine – 100 Schulen“

Von Laszlo Steinwärder, Eimsbüttel – Das ist ein Coup: Der Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel Club (HEBC) hat mit Werder Bremen einen der bekanntesten Vereine in Deutschland als neuen Partner gewonnen. Und nicht nur der Verein soll von der neuen Kooperation mit dem Fußballriesen aus Bremen profitieren, sondern der gesamte Stadtteil. Mit einem zusätzlichen Angebot versuche man noch mehr Kinder und Jugendliche inEimsbüttel für den Sport zu begeistern und seiner „sozialen Verantwortung noch wesentlich stärker nachzukommen“, so Henning Butenschön, zweiter Vorsitzender des HEBC. Er betont, dass es nicht nur darum gehe, Talente zu fördern. Sondern alle fußballbegeisterten Kinder und Jugendlichen sollen in Eimsbüttel die besten Bedingungen haben.
Mit Werder Bremen bekommt der HEBC einen Partner, der sehr viel Wert auf soziale Entwicklungen im Sport legt. Das Programm „100 Schulen - 100 Vereine“ war das erste seiner Art in Deutschland. Neben dem sozialen Aspekt erhofft der Großverein sich auch, talentierte Spieler aus demEinzugsgebiet für den eigenen Verein zu begeistern. Profitieren könnten also beide von dem neuen Kooperationsvertrag. Doch was bedeutet diese neue Partnerschaft konkret für den HEBC?
In Zukunft wird Werder Bremen den Hamburger Traditionsverein vor allem sportlich unterstützen. Es sind Aktionen wie Projektwochen für Spieler, Fortbildungen für Trainer und Übungsleiter, Fußballschulen für Kinder sowie Spiele zwischen Manschaften beider Vereine geplant. Auch mit Blick auf die Kunstrasenpläne des HEBC spielt die neue Partnerschaft eine wesentliche Rolle, denn die positiven Signale für eine Unterstützung aus der Politik nehmen seitdem zu, so Butenschön.
Zustande kam der Kontakt durch den ehemaligen HEBC-Spieler Thomas Wolter, der 1984 zu Werder Bremen wechselte und dort heute Nachwuchs-Cheftrainer ist. Am 7. Mai werden die Präsidenten beider Vereine noch einmal die letzten Einzelheiten besprechen, bevor das Projekt am 1. Juli startet.
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