Wechselspiele beim ETV

Flemming Nielsen soll die 1.100 Mitglieder starke Fußballabteilung des ETV wieder in ruhiges Fahrwasser bringen. (Foto: pr)

Flemming Nielsen leitet nun die Fußballabteilung des Großvereins

Neue Vorsitzende gab es in der Fußballabteilung des Eimsbütteler Turnverbands (ETV) zuletzt fast schon im Halbjahrestakt. Nun soll es etwas ruhiger in der wechselfreudigen Sparte zugehen: Mit Flemming Nielsen (51) ist ein im Verein anerkannter Fußball-Fachmann an die Spitze der Abteilung gewählt worden. Bei der jüngsten Versammlung stimmten laut Verein etwa 90 Prozent der anwesenden Mitglieder für den Chefcoach der erfolgreichen ETV-Frauen.
2011 gab es die letzte große Umbesetzung des Chefpostens in der Abteilung: Damals übernahm Stefan Thoren als Vorsitzender. Er war vom Vereinsvorstand gesetzt worden, nachdem sich die damalige Ligamannschaft mit dem Gesamtverein entzweit hatte. Grund: Das im Oddset-Pokal 2011 erfolgreiche Team stritt mit dem Vereinsvorstand über eine Beteiligung an den Einnahmen und verließ letzten Endes den ETV. Auch Abteilungsleiter Michael Bade ging, damals wurde Thoren Nachfolger.
Knapp zwei Jahre später, im Februar 2013, sah sich Thoren plötzlich mit einer Hausmacht der Abteilung konfrontiert: Es gab eine Spontankandidatur von Richard Wenzing, dem Vater des damaligen Ligamannschaftstrainers Harald Wenzing. Der Herausforderer kam überraschend an die Spitze, konnte sich in den Monaten danach jedoch offenbar nicht durchsetzen. „Es gab große Verwerfungen und Querelen in der Abteilung, der Vorstand war zum Schluss gelähmt“, sagt ETV-Chef Frank Fechner. Im Herbst vorigen Jahres trat die Spitze um Richard Wenzing zurück. Ein kommissarischer Vertreter übernahm. Wenig später wurde auch Ligatrainer Harald Wenzing entlassen.
Nun also ein Neustart mit Nielsen. Er kündigte an, „die Attraktivität des ETV weiter zu steigern und Eimsbüttel als Standort für modernen Fußball zu stärken“. Auch Nielsen ist vorerst ein Jahr im Amt. Dann wird wieder neu gewählt.
In der Fußballabteilung des ETV spielen 900 Kinder und Jugendliche sowie 200 Erwachsene.
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