Sieg für die Vielfalt im Sport

Elke Scholz, Präsidentin Floorball Deutschland, und Daniel Stanev Special Olympics Deutschland, Referent Inklusion im Sport (beide vorn) unterzeichneten den Koooperationsvertrag zwischen ihren Verbänden. (Foto: pr)

Floorball Deutschland und Special Olympics Deutschland unterzeichneten Kooperationsvertrag beim ETV

Rene Dan, Eimsbüttel
Menschen mit Behinderung sollen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen – das gilt auch im Sport. Beim Eimsbütteler Turnverband (ETV) wurde eine neue Kooperation geschmiedet.
Im Floorball soll es mehr Trainingsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung geben. Dafür haben sich der Dachverband Floorball Deutschland und Special Olympics Deutschland nun zusammengetan. Elke Scholz, Präsidentin Floorball-Deutschland, kündigte an: Ziel sei es, in vier Bereichen zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. „Es geht um Veranstaltungen, Sportentwicklungskonzepte, Bildung sowie Öffentlichkeitsarbeit.“ Elke Scholz unterzeichnete den Kooperationsvertrag am Lokstedter Steindamm 52 ebenso wie Daniel Stanev, Referent für Inklusion im Sport bei Special Olympics Deutschland.
Der ETV war nicht zufällig zum Ort der Vertragsunterzeichnung gewählt worden: Die Eimsbütteler Floorball-Abteilung hat in den letzten Jahren immer intensiver mit Special Olympics Trainingsgruppen und -vereinen kooperiert. So unterstützt die Abteilung eine Integrationsmannschaft in Schleswig-Holstein und stellt regelmäßig Partnerspieler oder Schiedsrichter bei Integrationsturnieren.
Wie gut das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung auch im Floorball gelingt, demonstrierte ein Freundschaftsspiel im Rahmen der Vertragsunterzeichnung. Gemischte Teams zeigten vor rund 300 Zuschauern ganz konkret, wie mehr Vielfalt im Floorball gelingen kann.
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