Sie sind Meister!

Überglücklich und ein wenig geschafft: Die Spieler der „Rotation Meisenfrei“ freuen sich über den Meistertitel im Senioren-Betriebssport. (Foto: Tilman Schuppius)

Eimsbütteler Betriebssportmannschaft „Rotation Meisenfrei“ feiert großen Erfolg

Sören Reilo, Eimsbüttel – Sie sind seit fast 40 Jahren dabei, haben einen eigenwilligen Namen, und nun sind sie sogar Meister! Die Fußballer der Eimsbütteler Betriebssportmannschaft „Rotation Meisenfrei“ konnten ihr Glück kaum fassen, als sie jüngst das Team der Hamburger Hochbahn besiegten.
Am Sportplatzring in Stellingen trugen die Mannschaften das Endspiel um die Fußballmeisterschaft im Senioren-Betriebssport aus. Ein spannendes und hart umkämpftes Finale, da waren sich Kicker und Zuschauer hinterher einig. Nach einem Neunmeter ging die Rotation in Führung, kurz vor Ende der ersten Halbzeit glich die Hochbahn zum 1:1 aus, erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 2:1. Aber mit einem 2:2 blieben die Eimsbütteler im Spiel – Verlängerung!
Die Jungs von der Rotation erhofften sich durch konditionelle Stärke und Kampfgeist Vorteile gegenüber den technisch leicht überlegenen Hochbahnern. Die Rechnung ging offenbar auf: Mit 3:2 errangen die Eimsbütteler wenige Minuten vor Abpfiff die Führung – und sicherten sich diesen Vorsprung bis zum Schluss. Jubel auf dem Platz und auf den Rängen.
Aber woher kommt eigentlich der Name? Benannt haben sich die Eimsbütteler, die einen Großteil der Spieler aus den Reihen des FC Alsterbrüder rekrutieren, nach dem „Café Meisenfrei“. In den 70er Jahren kam eine Handvoll Stammgäste auf die Idee, doch einfach mal eine Betriebssportmannschaft zu einer Kneipe zu gründen. Die illustre Truppe hieß auch schon Lok B, Sweet Virginia oder Team 2000.
Wenig überraschend: Bei der Meisterfeier im „Meisenfrei“ zeigte jeder eine glanzvolle Leistung – einige Spieler hatten sich für den nächsten Tag vorsorglich frei genommen.
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