Sie lieben das Spiel mit Ball und Keule

Die Softballerinnen der Hamburg Knights sind das Aushängeschild des Vereins, haben schon drei Deutsche Meistertitel in die Hansestadt geholt. (Foto: Silke Jagusch)

Baseball und Softball: 200 Aktiven – die Hamburg Knights im Umbruch

Von Jens Beeskow

Baseball und die Damen-Variante Softball nehmen in der deutschen Sportlandschaft selbst unter den Randsportarten einen Platz am Rand ein. Dabei ist das Spiel mit der Keule auf der Welt durchaus weit verbreitet. Auch im Hamburger Westen gibt es Menschen, die dieser Sportart verfallen sind. Bei den Hamburg Knights spielen rund 200 Aktive Baseball oder Softball. Jeder zweite ist unter 18 Jahre alt. „Wir haben im Bereich Nachwuchsarbeit sehr viel investiert in den letzten Jahren“, erzählt Katharina Wulff, Sportdirektorin Softball und selbst Bundesliga-Spielerin bei den Knights.
„Unsere Damen spielen Bundesliga und die Herren in der Zweiten Liga. Damit wir dieses sportliche Niveau halten können, mussten wir uns ein breites Fundament an Jugendspielern erarbeiten.“ Das ist wohl gelungen. Aktuell sind die Hamburg Knights, die seit 1995 zum Eimsbütteler Turnverband ETV gehören, der fünftgrößte Baseball-Verein Deutschlands. Der Klub stellt aktuell zehn Teams im regionalen und überregionalen Spielbetrieb. Vier Damen-Teams, zwei bei den Herren und vier Jugend- Teams.

Erforgreiche Knights-Teams
Während die Herren nach einigem Auf und Ab mittlerweile in der 2. Bundesliga spielen und in Hamburg nach den Stealers die Nummer zwei sind, kann in der Hansestadt den Softballerinnen der Knights keiner das Wasser reichen. Drei Deutsche Meistertitel errang das Team bereits.
In dieser Saison läuft es für die beiden ersten Teams der Knights allerdings nicht so rund. Ein Grund dafür sei die zum Teil gravierende Umstrukturierung bei den Baseball-Herren wie sowie den Softball-Damen, wie Katharina Wulff berichtet. Beide verzichten aktuell auf Verstärkungen aus Amerika. Üblicherweise spielen in den Top-Teams in Deutschland talentierte College-Absolventen, die nach dem Studium noch einmal nach Europa kommen. „Bei den Männern kam auch ein wenig Pech bei einigen Spielen dazu, und bei den Damen sind wir gerade im personell im
Umbruch.“
Mit den Playoffs und dem Meisterschaftsrennen haben die Knights-Softballerinnen diesmal nichts zu tun. In der starken Nord-Staffel der Bundesliga, die kurioserweise bis Mannheim reicht, hat es diesmal nur für Platz vier gereicht. „Wir haben aber noch die Chance, im Deutschland-Pokal weit zu kommen“, kündigt Wulff an.
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