Schiri ist überflüssig

Ganz ohne Lörperkontakt: Ultimate Frisbee ist sehr dynamisch. Foto: andreas Runte

Eimsbütteler Turnverband lädt zum Ultimate-Frisbee: Erstes Hamburger Jugendturnier

Gaby Pöpleu, Eimsbüttel
Am Sonnabend und Sonntag, 4. und 5. März, lädt der Eimsbütteler Turnverband ETV zum ersten Ultimate Frisbee-Jugendturnier Hamburgs. Die jungen Leute kämpfen an zwei Tagen in den Altersklassen U14, U17 und U20 um den Sieg. Die Endspiele finden am Sonntag ab 12 Uhr in der großen Halle des ETV-Sportzentrums an der Bundesstraße statt.
Ultimate Frisbee ist vor allem bei jungen Leuten bekannt und gewinnt immer mehr Fans. Beim ETV können Kinder und Jugendliche das Spiel mit der flachen Scheibe seit Sommer 2016 in einer eigenen Sparte betreiben. An den Schulen gehört Ultimate Frisbee dagegen seit Jahren zum regulären Unterrichtsplan, so dass bei den Hamburger Schülermeisterschaften schon mehr als 20 Teams gegeneinander antraten.
Teams schlichten strittige Situationen selbst
Das besondere an der Sportart: Die Spieler kommen ohne Schiedsrichter aus. Strittige Situationen werden innerhalb der Teams geklärt. Außerdem gibt es eine nicht unwichtige Fairplay-Bewertung: Wer die gewinnt, kann schon mal als Gesamtsieger vom Platz gehen, auch, wenn das Endspiel verloren wurde.
Beim Ultimate Frisbee spielen zwei Mannschaften auf einem Spielfeld der Größe eines Handballfeldes gegeneinander. Wer die Scheibe in den Händen hält, darf nicht laufen und muss einem Mitspieler zupassen. Die gegnerische Mannschaft versucht, die Scheibe abzufangen. Gespielt wird nicht auf Tore, sondern – wie zum Beispiel beim Rugby – auf Endzonen. Allerdings ganz ohne Körperkontakt, weshalb Ultimate Frisbee auch als besonders faire Mannschaftssportart gilt.
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