Neuzugänge setzen Zeichen!

Vor dem Schlag mit der „argentinischen Rückhand“: Rückkehrer Jan Hendrik Bartels (r.) feierte im Trikot des Polo Clubs im Spiel gegen Schwarz-Weiß Köln einen gelungenen Einstand. Foto: rp

Hockey 2. Bundesliga: Polo Club siegt souverän, GTHGC verliert auf schwer
bespielbarem Untergrund – Rissen verkauft sich teuer

Rainer Ponik, Hamburg-West
Einen gelungenen Saisonstart haben die Hockeyherren des Zweitligisten Polo Club gegen Schwarz-Weiß Köln gefeiert. Das Team von Trainer Matthias Witthaus, das von den Kollegen der Konkurrenz bereits zum Meisterschaftsfavoriten gekürt wurde, konnte dieser Rolle gerecht werden.
Dabei konnten sich auch einige Sommerzugänge vor den etwa 150 Fans, die trotz Schmuddelwetters an den Hemmingstedter Weg gepilgert waren, gut in Szene setzen. Pologewächs Jan Hendrik Bartels (kehrte vom Mannheimer HC nach Hamburg zurück) bereitete den Führungstreffer von Tobias Schnepel (Hannover 78) vor. Tomas Procházka erhöhte für die klar überlegenen Gastgeber noch vor dem Seitenwechsel per Strafecke auf 2:0.
Der 24-jährige Tscheche brillierte als Abwehrchef durch eine großartige Übersicht. Er war vom Deutschen Meister Mannheim an die Jenischstraße gewechselt.
In der zweiten Halbzeit glückte dem Polo Club in der 51. Minute noch ein weiterer Treffer: Nach Vorarbeit von Marc Philipp Krauß traf Polos Eigengewächs Nick Algner zum 3:0-Endstand.
GTHGC-Coach hätte sich
einen besseren Einstand
gewünscht
Mit einer Enttäuschung begann die Spielzeit indes für die Lokalrivalen des Großflottbeker THGC. Auf schwer bespielbarem Untergrund wurde die Begegnung gegen den Kahlenberger HTC allerdings zu einem Lotteriespiel, in dem der Aufsteiger aus Mülheim das Glück auf seiner Seite hatte. Flottbeks Führungstor durch Zugang Thomas von Doorn (Alster Hamburg) konnten die Gäste ausgleichen, nach der Halbzeitpause nutzten sie zudem Nachlässigkeiten der Gastgeber, um 4:1 in Führung zu gehen. Die späten Anschlusstreffer von Johannes Justus und Justin von Eickstedt konnten die 3:4-Niederlage nicht mehr verhindern. Verständlich, dass der neue GTHGC-Coach Wolfram von Nordeck, der in der abgelaufenen Spielzeit noch bei Club zur Vahr in Bremen Trainer war, sich einen besseren Einstand bei Flottbek gewünscht hätte.
Auch der THK Rissen blieb ohne Punktgewinn, Im Spiel bei Aufstiegsaspirant Klipper Hamburg verkaufte sich der Zweitligaaufsteiger allerdings teuer. Trotz zweier von Philip Weber verwandelter Strafecken musste sich der THK aber knapp mit 3:2 geschlagen geben.
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