Neuer Platz endlich fertig: "Einfach Toll!"

Hamburg: Reinmüller-Platz |

HEBC: Spieler und Trainer freuen sich über Kunstrasen auf dem „neuen“ Reinmüller-Platz

Christopher von Savigny, Eimsbüttel – Auf dem „Reinmüller“, dem Sportplatz des Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Clubs (HEBC), lässt Fußballtrainer Marco Fagin das Kurzpassspiel trainieren. „Auf gehts“, ruft Fagin, während seine Jungs aus der 1. C-Jugend in vollem Lauf den Ball zirkulieren lassen. Einfach und gekonnt sieht das aus. Fagin fällt nur eine Bezeichnung dafür ein: „Toll!“, sagt er. Früher sei ein derart effektives Training kaum möglich gewesen. „Da war das hier ein einziges Gehoppel“, berichtet Fagin. „Und wenn mal einer hinfiel, hatte er gleich eine ordentliche Schürfwunde.“
Vor wenigen Tagen wurde der neue Kunstrasen auf dem HEBC-Sportplatz an der Tornquiststraße eingeweiht: schönes Plastikgrün mit langer Haltbarkeit, das bei fast jedem Wetter bespielbar ist. Dreimal pro Woche trainiert die C-Jugend auf dem neuen Geläuf. „Das Passspiel läuft jetzt viel besser, weil es keine Hubbel mehr im Boden gibt“, sagt Tim (13). „Man verletzt sich nicht so leicht und wird auch nicht so schnell dreckig“, ergänzt Fritz (14). Beide Jungs spielen in ihrem Team in der Verteidigung.
Täglich zwischen 16 und 21 Uhr ist mindestens eine der 21 HEBC-Jugendmannschaften oder eines der fünf Erwachsenenteams auf dem „Reinmüller“ anzutreffen. Eine Zusammenarbeit gibt es mit den Grundschulen Tornquiststraße und Rellinger Straße, die den Platz vormittags im Sportunterricht nutzen. „Der Platz hat eine sehr große Bedeutung für uns“, sagt Henning Butenschön, zweiter Vorsitzender des HEBC. „Endlich kann auch bei schlechtem Wetter Sport getrieben werden, ohne dass die Kinder nach Hause geschickt werden müssen.“ Der HEBC will Fußball-Feriencamps anbieten und seine Kooperation mit Partnerverein Werder Bremen ausbauen. Der schmucke
Kunstrasenplatz hat bereits kurz nach seiner Fertigstellung etliche neue Interessenten angelockt. „Am ersten Schultag nach den Ferien haben sich schon fünf Kinder vorgestellt“, freut sich Trainer Fagin.
Insgesamt hat der Umbau 518.000 Euro verschlungen. 400.000 Euro davon steuerte die Stadt Hamburg bei, 90.000 Euro der Verein. Die Restlücke von 28.000 Euro wird ebenfalls die Stadt übernehmen.
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