Mit Faust und Fuß auf dem Weg des Erfolgs

Özlem Gürüz, deutsche Vizemeisterin in der Kampfsportart Tae-Kwon Do, ist auch international erfolgreich. Kürzlich belegte sie bei den Israel Open den ersten Platz ihrer Altersgruppe. (Foto: rs)

Tae-Kwon Do: Die 14-jährige Özlem Gürüz belegt auch international vordere Plätze

Wenn es sein muss, tritt Özlem Gürüz schon mal ordentlich zu. Die 14-Jährige Schülerin ist deutsche Vizemeisterin ihrer Altersklasse in der Kampfsportart Tae-Kwon Do. Vorige Woche wurde Özlem im Bezirksamt Eimsbüttel mit vielen anderen jungen Kampfsportlern der Schule Tangun für ihre Leistungen geehrt. Sie gilt als großes Talent, ist häufig auf Reisen.
Wie bei vielen jungen Talenten steckt meist ein Trainer hinter dem Erfolg. In Özlems Fall ist es ihr Vater Savas Gürüz (43), der selbst seit 36 Jahren Taek-Kwon Do betreibt und mit seiner Leidenschaft die ganze Familie angesteckt hat. „Özlem ist nicht nur national erfolgreich, sondern auch international“, berichtet er: „Vor drei Wochen belegte sie bei den Israel Open den ersten Platz.“ Einer von vielen vorderen Plätzen in diesem Jahr: 1. Platz beim Grand Prix in Bonn, 1. Platz bei den Belgish Open, 2. Platz bei den Austria Open und 3. Platz bei den Dutch Open in Holland.
„Vom 18. bis zum 19. Oktober geht es zu den Serbia Open“, so Vater Gürüz, „und darauf folgen die Croatia Open vom 15. bis zum 16. November.“ Ein voller Terminplan also, wenn man bedenkt, dass die Schülerin an vier bis sechs Tagen in der Wochen trainiert. Leidet da nicht der Schulerfolg? „Sie versucht beides zu schaffen“, sagt Vater Gürüz, „doch die schulischen Leistungen müssen stimmen, sonst muss sie sportlich kürzer treten.“
Auch Özlems älterer Bruder Önder ist erfolgreicher Tae-Kwon Do-Sportler. So belegte er kürzlich den dritten Platz bei den German Open in der Alsterdorfer Sporthalle. Gürüz: „Das ist ein sehr hoch angesetztes Turnier, bei dem die weltbesten Athleten dieser Altersklasse aufeinander treffen.“ Zugleich spielen die German Open eine wichtige Rolle bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele und die nächsten Weltmeisterschaften. Bruder Önder hatte wie Özlem mit fünf Jahren mit dem Kampfsport angefangen, sich aber eine zeitlang eher für Fußball be-geistert. Vor rund zweieinhalb Jahren entschied er sich aber wieder für Tae-Kwon Do.
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