Junge Squasher schlagen sich wacker

Die zweite Auflage der German Juniors Open hatte zahlreiche europäische Top-Spieler/innen zu bieten, die sicher auch in Zukunft auf den Podien der großen Turniere zu sehen sein werden. Fotos: henning angerer

Die German Junior Open aus Hamburger Sicht: In Ordnung

Jens Beeskow, Stellingen

Die Squasher vom Sportwerk Hamburg hatten mit dem Ausgang der zweiten Auflage der German Junior Open (GJO) in Stellingen erwartungsgemäß nichts zu tun. Dennoch sind die Trainer mit dem Abschneiden ihrer Talente in dem starken internationalen Starterfeld absolut zufrieden. „Das war ein europäisches Super Series Turnier mit einem sportlich hohen Niveau“, unterstrich Bundestrainer Oliver Pettke. „Für die Spielerinnen und Spieler war das Turnier ein guter Gradmesser vor den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften sowie den Europameisterschaften. Auch für das Trainerteam war es hinsichtlich der Nominierungen sehr aufschlussreich.“
In der Altersklasse U19 belegte Hamburgs Nachwuchshoffnung Julius Winkler vom Sportwerk Hamburg einen guten 20. Platz. „Nach dem wichtigen Auftaktsieg blieb Julius im starken Feld und konnte dort noch zwei weitere Siege einfahren“, berichtet GJO-Pressesprecher Axel Annink. Am Ende unterlag Winkler dem Schotten James Dougan in vier Sätzen. „Bei einem Turnier auf so hohem Niveau, wo die absolute europäische Spitze vertreten ist und wo wir sicher den einen und anderen zukünftigen Weltklassespieler im Erwachsenenbereich gesehen haben, geht es in erster Linie darum, wichtige Erfahrungen für die sportliche Entwicklung zu sammeln“, so Annink. „Für Julius war es auch eine sehr gute Vorbereitung auf die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften im April, wo ein Platz im Halbfinale das Ziel sein muss.“
Einen bereits sehr guten Eindruck hatte in der Altersklasse U13 Alex Ulrich abgegeben. Der Nachwuchs-Squasher spielt erst seit einem knappen Dreivierteljahr, deutete jetzt allerdings bereits sein großes Talent an. „Eigentlich kam dieses Turnier für ihn noch zu früh. Ich denke, im nächsten Jahr kann man von ihm schon mehr erwarten“, so Annink.

Ergebnisse
Die Titel in den U19-Altersklassen sicherten sich der Schweizer Roman
Allinckx und zum zweiten Mal in Folge die topgesetzte Spanierin Cristina Gomez. Die U19-Jugendnationalspielerinnen Saskia Beinhard aus Frankfurt und Kacenka Tycova aus Würzburg kamen auf die Plätze fünf beziehungsweise acht. Bei den Jungen belegte der Paderborner Tobias Weggen, im Vorjahr noch einziger deutscher Spieler mit einer Podiumsplatzierung, diesmal den 10. Platz. Für die beste deutsche Platzierung sorgte diesmal Lea-Iris Murrizi aus Stuttgart mit dem dritten Platz in der U13-Altersklasse.
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