Jung und erfolgreich

Die Hamburgerin Maike Beer (M.) hat im Curling internationale Luft schnuppern dürfen. (Foto: pr)

Curling: Nachwuchstalent Maike Beer

Von Jens Beeskow

Eines der aktuell größten Curling-Talente des Landes kommt aus dem hohen Norden: Die erst 19-jährige Maike Beer vom CC Hamburg hat als aktuell einzige Kaderspielerin des Deutschen Curling-Verbandes aus der Hansestadt sogar schon internationale Turnier-Atmosphäre bei den Damen schnuppern dürfen.
Auch wenn sie bei der Euro-pameisterschaft Ende letzten Jahres als Ersatzspielerin im Team von Daniela Driendl nicht zum Einsatz kam, hat sie im dänischen Esbjerg doch wertvolle Erfahrungen gesammelt. „Es war toll, das miterleben zu dürfen. Das ist sicher nochmal eine Stufe größer als internationale Meisterschaften bei den Junioren“, berichtet Maike Beer. Erfolgreich gelernt: kürzlich schlug sie das Team Driendl bei der Deutschen Meisterschaft und landete in der Endabrechnung auf Rang zwei vor dem DCV-Nationalteam.
Dabei war sie dort mit einer Art „Not-Formation“ angetreten, weil drei ihrer Mitspielerinnen aus der Junioren-Nationalmannschaft zeitgleich bei den Deutschen U16-Meisterschaften am Start waren.

Als Neunjährige zum Schnupperkurs

Als Neunjährige war Maike Beer über einen Schnupperkurs, den ihre ältere Schwester Claudia im Hamburger Ferienpass gefunden hatte, zum Curling gekommen. Seitdem ging es für Maike stetig aufwärts. Als Skip des Juniorinnen-Nationalteams führte sie in diesem Jahr eine neu zusammengestellte, sehr junge Formation zur B-Weltmeisterschaft und zu einem respektablen Ergebnis. Einfach ist das für die Hamburgerin oft nicht: mindestens einmal pro Monat reist sie zumeist ins 800 Kilometer entfernte Füssen, um dort mit ihren Teamkameradinnen gemeinsam auf dem Eis stehen zu können.
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