Judo für junge Flüchtlinge

Judo ist eine ideale Sportart, um Menschen zusammenzubringen und Werte zu vermitteln - beim ETV startet ein Kurs für junge Flüchtlinge. (Foto: ETV)

ETV startet Sportangebot zur Integration

Sport verbindet, vermittelt Werte und hilft Menschen, sich persönlich zu entwickeln. Getreu diesem Grundsatz will der Eimsbütteler Turnverband (ETV) jungen Flüchtlingen helfen – diese Woche startet ein Judo-Kurs für Minderjährige aus Kriegs- und Krisenregionen. Das Elbe Wochenblatt beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wer kann da mitmachen?

Der Kurs ist für Mädchen und Jungen von zehn bis 16 Jahren konzipiert. 15 Kinder und Jugendliche können mitmachen.

Warum gerade Judo?

Die Judoabteilung des ETV ist erfahren darin, Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichem Hintergrund zusammenzubringen. Zum Beispiel gibt es in der Sparte eine Gruppe für Kinder mit Behinderungen. „Judo führt Menschen zusammen, integriert, solidarisiert und bietet ideale Voraussetzungen, um die eigene Persönlichkeit voranzubringen und positive Werte zu vermitteln“, betont ETV-Judovorstand Helmut Behnke. Der Sport trägt nicht nur zur körperlichen Fitness und Ausgeglichenheit der jungen Menschen bei, er fördert Fairness im Umgang mit anderen und stärkt so Integration und Inklusion in der neuen Heimat.

Wer leitet die Gruppe?

Das Projekt wird von drei erfahrenen Übungsleitern betreut – darunter eine Erzieherin mit langjähriger Erfahrung in der Jugendarbeit sowie ein Übungsleiter mit eigener Flüchtlingserfahrung.

Kostet das was für die Kinder?
Nein, die Kinder können über die Aktion „Kids in die Clubs“ eine kostenfreie Mitgliedschaft im Verein erhalten.

Training

„Judo für Kids aus aller Welt“ im ETV-Sportzentrum, Bundesstraße 96
Donnerstags, jeweils von 18 bis 19 Uhr
Info: 401 76 90
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