HEBC soll Kunstrasen bekommen

Hoffnung für den HEBC: Der Sportplatz an der Tornquiststraße soll mit einem Kunstrasenbelag ausgestattet werden. (Foto: pr)

Sanierungsliste: Eimsbütteler Fußballclub hat gute Chancen

Endgültig beschlossen ist es noch nicht, aber es sieht gut aus für den Hamburg-Eimsbütteler-Ballspielclub (HEBC): Der Fußballverein soll einen Kunst-rasenplatz bekommen. Der Reinmüller-Sportplatz an der Tornquiststraße ist einer von drei Fußballplätzen im Bezirk Eimsbüttel, die voraussichtlich mit einem Plastikgeläuf ausgestattet werden. Auch am Bondenwald in Niendorf und am Furtweg in Eidelstedt sind solche Beläge vorgesehen. Leer geht hingegen der FC Alsterbrüder (Gustav-Falke-Platz) aus.
Bezirksamt und Sportausschuss haben die Reihenfolge festgelegt. Basis sind die Ergebnisse zum Zustand der städtischen Sportflächen in Hamburg. Demnach gehört der HEBC-Platz mit 60 Prozent (eine Drei in Schulnoten) deutlich zu den schlechteren Anlagen. 400.000 Euro sind für den Platz an der Tornquiststraße vorgesehen. Der Club selbst hat im Vorfeld Spenden gesammelt oder Zusagen eingeworben – insgesamt über 90.000 Euro.
Große Freude bei Henning Butenschön, dem zweiten Vorsitzenden des HEBC: „So weit waren wir noch nie. Gut, dass es endlich eine Perspektive gibt.“ Der Grandplatz ist im Winter und bei Nässe teilweise über Wochen und Monate nicht zu nutzen, ein großes Problem für den Verein mit seinen 20 Jugendmannschaften und fünf Erwachsenenteams. „Jetzt ist es wichtig, dass es schnell geht und noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen wird“, sagt Butenschön. Andernfalls befürchtet er, dass eingeworbene Zuschüsse und Spenden-Zusagen wackeln könnten.
Über die Sanierung von Plätzen entscheidet eine Kommission beim Sportamt, die Bezirke haben jeweils ihre Prioritäten festgelegt. Vertreter vom Bezirksamt Eimsbüttel und Lokalpolitiker sind in dem Gremium auch vertreten. Ob die Eimsbütteler Vorschläge eins zu eins beschlossen werden, ist noch nicht abzusehen. Schließlich ringen auch andere Vereine in Hamburg um neue Anlagen, manche Plätze sind noch miserabler als die der Eimsbütteler. Die Stadt will 2013 und 2014 insgesamt 7,6 Millionen Euro ausgeben, um Sportanlagen zu sanieren.
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