HEBC: Finanzspritze von Werder Bremen?

Stimmen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit ein: Werder-Präsident Klaus Dieter Fischer mit dem zweiten Vorsitzenden des HEBC, Henning Butenschön, und dem Bremer Nachwuchschef Thomas Wolter (v.l.) (Foto: lst)

Zusammenarbeit vereinbart: Werder-Präsident Klaus Dieter Fischer und Nachwuchschef Thomas Wolter zu Gast beim HEBC

Laszlo Steinwärder, Eimsbüttel – Bundesligist Werder Bremen will dem Eimsbütteler Fußballverein HEBC unter die Arme greifen. Vor einigen Wochen wurde eine Kooperation vereinbart. Jetzt stellten die beiden Vereine zum ersten Mal gemeinsam Details ihrer zukünftigen Zusammenarbeit vor. Werders Präsident Klaus Dieter Fischer war zusammen
mit Nachwuchschef und Ex-HEBCer Thomas Wolter zu Gast im Clubheim des Eimsbütteler Traditionsvereins.
Ab 1. Juli sind die Lila-Weißen als erster Hamburger Verein Teil des Werder-Projekts „100 Schulen - 100 Vereine“, in dem es laut Fischer „weit über den Fußball hinaus“ gehe. „Wir wollen mit unserem sozialen Engagement ein Vorbild für andere sein und den Amateurvereinen inDeutschland etwas zurück geben“, erklärte Fischer.
So veranstaltet der SV Werder mehrmals im Jahr kostenlose Fortbildungsveranstaltungen für Trainer, Lehrer und Betreuer, in denen es unter anderem um Gewaltvorbeugung im Sport und um Ernährung geht.
Aber auch finanziell hat der Großverein einige Möglichkeiten, um kleinere Vereine zu unterstützen. So ließ Klaus Dieter Fischer schon einmal durchblicken, dass man dem HEBC beim so wichtigen Bau eines neuen Kunstrasenplatzes unter die Arme greifen könnte, um den Verein noch attraktiver für neue Mitglieder zu machen.
Die Kunstrasenpläne auf dem klassischen Grandplatz an der Tornquiststraße sind derzeit die größte Baustelle des Clubs. Ein solcher Belag für den Reinmüller-Platz kostet etwa 550.000 Euro. Der Verein hat begonnen, Spenden einzuwerben, braucht aber noch viel Unterstützung, um die Träume wahr werden zu lassen.
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