Eine ärgerliche Niederlage

Trotz einiger personeller Schwierigkeiten und einer Derby-Niederlage liegen die ETV-Damen derzeit auf Rang drei der Tabelle. (Foto: ETV)

ETV-Volleyball-Damen sind trotzdem voll im Soll ­– „Wir können es besser“

Von Jens Beeskow

Wenn es gut läuft, dann schraubt man seine Ambitionen ja gern auch mal ein Stück höher. Das könnte bei den Volleyball-Damen des Eimsbütteler TV auch so sein, denn – eigentlich mit dem Ziel Klassenerhalt gestartet – steht man nach elf von 16 Saisonspielen aktuell auf Rang drei der Tabelle der Dritten Liga.
Die Ergebnisse in der Rückrunde sind trotz einiger verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle seit Weihnachten durchaus zufriedenstellend. „Bis zum letzten Wochenende schon“, relativiert Trainer Ulrich Kahl, dessen Team sich nun eine 1:3-Derby-Niederlage bei der VG WiWa Hamburg geleistet hatte.

Viele Faktoren beeinflussen den Kader
Das Hinspiel hatten die ETV-Damen noch gewinnen können. „Was mich wurmt, ist, dass wir in diesem Spiel nicht zu unserer Form gefunden haben. Wir wären durchaus in der Lage gewesen, die Partie zumindest spannender zu gestalten, auch wenn uns mit Julia Höftmann auf Außen und in der Annahme eine wichtige Spielerin gefehlt hat.“
Ohnehin ist die personelle Situation mitunter etwas prekär. „In Berlin haben wir zuletzt nur neun Spielerinnen dabeigehabt, davon zwei, die eigentlich gar nicht zum Kader gehören“, so Kahl. „Dafür war es dort trotz Niederlage ein tolles Spiel.“ Wie im Amateursport nicht selten, ist die Kaderzusammenstellung für die Spielwochenenden von vielen Faktoren abhängig. „In der Ferienzeit können die Lehrerinnen oft nicht, wie beim Hinspiel in Erkner. Unsere Ärztinnen haben auch mal Wochenenddienst, und wenn dann noch Spielerinnen verletzt oder krank ausfallen, dann kann es schon mal eng werden.“
Immerhin konnte man sich im Rückspiel gegen Erkner für die unglückliche Niederlage zu Saisonbeginn revanchieren. „Das war mir wichtig, beinahe noch wichtiger als die Derbys. Da wollten wir zeigen, dass wir es deutlich besser können“, unterstrich Coach Kahl. Dieses Credo dürfte auch für die kommende Partie gelten. Am Sonntag, 14. Februar, geht es gegen die Lokalrivalinnen vom SC Alstertal-Langenhorn. Personell könnte es dann für den ETV wieder schlechter aussehen, denn mit Julia Höftmann und vor allem Jana Köhler drohen die beiden Haupt-Annehmerinnen auszufallen.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.