Das Ziel heißt Platz 4

Neues Terrain Bundesliga: Die Mannschaft von HanseSquash (r.), hier mit den Spielern des Paderborner SC. (Foto: Henning Angerer / HanseSquash)

Ein Jahr Bundesliga: Die HanseSquasher gucken schon wieder nach vorne

Christopher von Savigny, Eimsbüttel – Eindrucksvolles Ergebnis nach dem ers-ten Spieltag: Platz 1 in der Bundesligatabelle hieß es sensationell für die Mannschaft der Hanse-
Squasher nach dem 3:1 bei Yellow Dot Maintal. Jetzt, sechs Monate später, stehen die Eimsbütteler immerhin auf Platz 5 – kein schlechtes Ergebnis für einen Aufsteiger. „Wir haben eine tolle Saison gespielt“, zieht der Vereinspräsident und aktive Squasher Simon Frenz ein zufriedenes Fazit. Auch wenn man nur knapp am Tabellenplatz 4 vorbeigeschrammt ist – dieser hätte zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt, bei denen der Deutsche Meister ausgespielt wird.
Es war überhaupt das erste mal nach zwölf Jahren, dass die Hamburger Mannschaft wieder Bundesligaluft schnuppern durfte. „Das ist natürlich ein ganz anderes Niveau“, sagt Predi
Fritsche, mit 44 Jahren einer der ältesten im Team. Schon seit mehreren Jahren hatte die erste Mannschaft von HanseSquash die 2. Liga dominiert – bis schließlich letztes Jahr die Entscheidung fiel, es in der höchs-ten Spielklasse zu versuchen. Beim Squash ist das nicht nur eine sportliche, sondern auch eine finanzielle Frage: Die Reise- und Hotelkosten wie auch die Spielgebühren steigen. Zudem hat der Verein, der in der Kaifu-
Lodge spielt und trainiert, zu Saisonbeginn mit Simon Parke (England), Cameron Pilley und Steve Finitsis (beide Australien) drei internationale Top-Spieler verpflichtet, die die Hanse-
Squasher bei der Jagd nach Punkten unterstützen sollen.
Für die „alte Garde“ der Vereinsmitglieder bedeutet der Aufstieg auch eine Rückkehr zu den Wurzeln: Sowohl Fritsche (Ü-40-Europameister 2011), als auch Frenz (siebenfacher Deutscher Mannschaftsmeister) sowie Florian Pößl (Deutscher Meister 1998) konnten bereits in der Bundesliga Erfahrung sammeln. Gegen die mit 22 Jahren manchmal nur halb so alten Gegner kommt Predi Fritsche nun seine Erfahrung zugute. „Man lässt sich von knappen Spielständen nicht mehr so nervös machen.“
Im September startet die neue Saison. Das Ziel ist klar: „Platz 4“, sagt Simon Frenz.
E www.hansesquash.de
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