Das neue Schmuckstück des ETV

Klasse Bedingungen auf dem neuen Grün am Lokstedter Steindamm: Davon profitiert auch die Fußball-B-Jugend des ETV. (Foto: fs)

Eimsbütteler Turnverband (ETV) weihte seinen zweiten Kunstrasenplatz ein

Fritz Schenkel, Eimsbüttel – Für Innensenator Michael Neumann war „es der erste Kunstrasen, den ich einweihe“. Für Vereins-Geschäftsführer Frank Fechner ist er „ein Meilenstein in der Entwicklung der Fußball-Abteilung.“ Fußball-Abteilungsleiter Stefan Thoren bedankte sich dafür, dass „wir endlich einmal alle mit dem Vorstand zusammen gearbeitet haben“. Ob das ironisch gemeint war, ließ er offen.
Wie auch immer: Die Feierlaune beim Eimsbütteler Turnverband (ETV) war berechtigt, als am vorigen Freitag (2. November) der neue Kunstrasen am Lokstedter Steindamm auf dem traditionsreichen Gelände des ehemaligen Rasenplatzes an der Hoheluft eingeweiht wurde. „Jetzt müssen nur noch die Nachbarn so vernünftig bleiben wie bisher“, so Neumann.
Dass ein guter Kunstrasen gerade für nicht mehr ganz junge Fußballer etwas Feines ist, bewiesen im ersten Einweihungsspiel der ETV (Alte Herren/Senioren) und die „Rathauskicker“. In der Auswahl der Bürgerschaft mischten auch ETV-Chef Fechner und der Eimsbütteler Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke mit.
Zwar entschied der ETV das Spielchen mit 6:2 für sich, aber für die reichlich vertretenen Fachleute gab es keinen Zweifel: Die überzeugendste Vorstellung bot der Bezirksamtsleiter. Seve-cke beackerte die linke Außenbahn und hatte in der zweiten Halbzeit sogar noch Kraft genug, des Öfteren auch im Zentrum gefährlich aufzutauchen. Dort sollte eigentlich der „Neuner“ Fechner für Unruhe sorgen. Aber der versteckte sich mit nachlassender Kraft immer häufiger in der Tiefe des Raumes. Deshalb durfte sich Sevecke auch Kalauer erlauben: „Man sieht, der schärfste Druck kommt immer von links“, so der SPD-Mann nach dem Schlusspfiff.
Im zweiten Einweihungsspiel ging es dann ans Eingemachte – die beiden Landesligisten ETV und HEBC kämpften um Punkte. Die behielt schließlich die junge ETV-Mannschaft ein wenig überraschend mit 3:1 am Lokstedter Steindamm. Aber vielleicht hat der HEBC ja bald die Chance auf eine Revanche – bei der Einweihung seines erhofften Kunstrasens.

Die Kosten


Insgesamt 450.000 Euro kostete das grüne Schmuckstück. 75.000 Euro kamen aus den Einnahmen im DFB-Pokal der vergangenen Saison, 100.000 Euro aus Spenden und Sonderbeiträgen der Fußball-Abteilung. 50.000 Euro steuerte das Sportamt bei, jeweils 25.000 Euro die Bezirke Eimsbüttel und Nord. Die restlichen 225.000 Euro nahm der ETV als Kredit auf.
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