Ausgezeichneter „Judo-Vater“

Sportsenator Michael Neumann (l.) und Jürgen Mantell (r.), Präsident des Hamburger Sportbundes, haben Helmut Behnke, den Vorsitzenden der ETV-Judoabteilung, gewürdigt. (Foto: Witters)

Helmut Behnke, Gründer der ETV-Judoabteilung, erhielt die „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“

Rene Dan, Eimsbüttel
Hohe Ehre für Helmut Behnke: Der Leiter der ETV-Judoabteilung wurde im Rahmen eines Senatsempfangs mit der „Medaille für treue Arbeit im Diens-te des Volkes“ ausgezeichnet. Michael Neumann, Senator für Inneres und Sport, sowie der Präsident des Hamburger Sportbundes (HSB) Jürgen Mantell überreichten dem Eimsbütteler die bronzene Auszeichnung.
Acht weitere Frauen und Männer, die sich in Hamburg um das Gemeinwohl im Sport verdient gemacht haben, wurden im Hamburger Rathaus ebenfalls ausgezeichnet.
Helmut Behnke gründete in den 1980er Jahren die Judoabteilung des Eimsbütteler Turnverbandes und leitet sie seit 1987. Mit als 600 Mitgliedern verfügt der ETV über die meis-ten Judo-Sportler und bietet zudem umfangreiche Angebote im Integrations- und Inklusionssport. In der ETV-Judoabteilung trainieren derzeit rund 70 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen: entweder inklusiv in „normalen“ Gruppen oder in speziellen Integrationsgruppen.
Im vergangenen Jahr hat Helmut Behnke zudem „Judo für Kids aus aller Welt“ ins Leben gerufen. In diesem Kurs trainieren minderjährige Flüchtlinge, auf deren spezielle Bedürfnisse die Trainer gezielt eingehen.
Für Behnke ist klar: „Judo führt Menschen zusammen, integriert, solidarisiert und bietet ideale Voraussetzungen, um die eigene Persönlichkeit voranzubringen und positive Werte zu vermitteln.“ Zudem betont der 64-Jährige: „Die Ehrung ist für mich eine tolle Auszeichnung und bestätigt mich in meiner Arbeit.“
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