Zeichner Jens Natter widmet sich der Geschichte des Schanzenviertels

Jens Natter zeichnet Comics und Karikaturen - nun erscheint monatlich ein Schanzen-Comic im Elbe Wochenblatt.

Monatlich neu im Elbe Wochenblatt: Schanzen-Comics

Gerade hat er mit dem Schimmelreiter nach Theodor Storm eine düster-norddeutsche Bildergeschichte veröffentlicht. Nun nimmt sich der Zeichner Jens Natter das Schanzenviertel vor. Exklusiv für das Elbe Wochenblatt zeichnet der Eimsbütteler kleine Szenen aus der Entwicklung des Stadtteils. Wir stellen den Künstler vor.
Zeichnen, Illustrieren ist für Jens Natter Erholung. „Da kann ich mich ausklinken. Das hat etwas Meditatives, sich so auf eine Sache zu konzentrieren“, sagt der 39-Jährige. Gezeichnet hat er schon seit seiner Kindheit: „Da waren mehr Kritzeleien als Matheaufgaben in den Heften“, erzählt er lachend. Nun hat Natter seine langjährige Freizeitbeschäftigung zum Beruf gemacht: Den Job als Sozialarbeiter in der Lenzsiedlung in Lokstedt hat er aufgegeben. Er arbeitet nur noch künstlerisch, zeichnet zum Beispiel Karikaturen oder Illus-trationen für verschiedene Auftraggeber – und immer wieder Bücher.


Erste Cartoons in Punkrock-Zeitschriften


Angefangen hat Natter mit Cartoons und Comiczeichnungen. Erste Veröffentlichungen waren in Punkrock-Magazinen wie „Plastic Bomb“ oder „Trust“ zu sehen. Sein erstes Buch war 2005 „Die Deibelz“, eine Art Tourbuch einer Rock-band in Bildern. Über die Jahre hat er seinen Stil immer weiter verfeinert, Neues ausprobiert. In Wimmelbildern, großflächigen Zeichnungen mit vielen kleinen Details, widmete er sich Hamburg und der deutschen Geschichte. Ein Hang zum schrägen Humor zeichnet fast alle diese Arbeiten aus. Da hüpfen Selbstmörder fröhlich durchs Bild oder da wird nach dem 30-jährigen Krieg zur Leichentrennung aufgerufen.
2012 veröffentlichte Natter das Buch „De Jung mit`n Tüdelband“ und fasste das berühmte Hamburger Volkslied der Gebrüder Wolf erstmals als Geschichte in Bildern zusammen. Dieses Buch und mehr noch der „Schimmelreiter“ markieren den Übergang zu ernsteren Themen, der humoristische Einschlag wird schwächer.
Mit der Schanzen-Comicserie im Elbe Wochenblatt widmet sich Jens Natter seiner Nachbarschaft. „Die Geschichte und Gegenwart dieses heute angesagten Viertels ist spannend und widersprüchlich, da können die Leser einiges erwarten“, sagt er.


Einmal im Monat veröffentlicht das Elbe Wochenblatt eine Comicgeschichte von Jens Natter. Er greift Historisches, aktuelle Trends und Konflikte aus dem Schanzenviertel auf.
Erste Folge: Wie das Schulterblatt in die Schanze kam

❱❱ www.bildernatter.com
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.