Wohnungsbauverschaukelei

Hamburg: Eimsbüttel | In der Bismarckstraße, eingangs der Hoheluftschaussee, steht ein gelber Klinkerbau. Er ist unbewohnt – und das schon seit einigen Jahren. An der Fassade prangt ein großes Schild, das ein neues Bauvorhaben an dieser Stelle ankündigt, verziert mit dem Zusatz "Alle Wohnungen verkauft". Passiert ist bis heute nichts, und es sieht auch nicht danach aus, dass sich dies in nächster Zeit ändert. Ich finde es schade, dass hier ein Hausleerstand zum Dauerzustand wird, aus welchen Gründen auch immer. Angesichts der Wohnungsengpässe in Hamburg sollte eigentlich jede Chance genutzt werden, auch im Eigenheimbereich, um hier Abhilfe zu schaffen und sei der "Beitrag" noch so bescheiden. Ich denke, dass in einem solchen Fall der Bezirk gefordert ist, Druck auf den Investor auszuüben, dass er seine Pläne verwirklicht oder das Objekt an einen Bauwilligen veräußert. Nicht nur, dass es sich eine Stadt wie Hamburg nicht leisten kann, Leerstand zu dulden. Es ist auch kein schöner Anblick, wenn man zusehen muss, wie das Gebäude sukzessive zur Ruine wird.
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