Wohnungsbau in Eimsbüttel: Kommentar

Günstige Wohnungen – bisher nur Lippenbekenntnisse

Kleingärten zubauen, Parkplätze auch, in die Hinterhöfe passt noch’n Häuschen: Da sind schon einige Klopper drin, die so manchem nicht gefallen werden. Da wird die Politik noch Gegenwind spüren. Okay, das sind die gewohnt. Und zumindest ist jetzt für alle Bürger einsehbar, was in den nächsten Jahren geplant ist.
Noch ein bisschen mehr Gedrängel im Kerngebiet, Stellingen und Lokstedt sind dann irgendwas zwischen Nahedran-Reihenhausquartier und Mittendrin-Viertel. Die Preise auf dem Wohnungsmarkt steigen weiter, über Eigentum in Eimsbüttel und rundherum freuen sich kleine Privatleute und große Vermieter. Die große Frage wird sein, welche Schicht dann überhaupt noch hier wohnen kann. Wenn selbst Genossenschaften, der Profitgier eigentlich unverdächtig, heute schon für 11,50 Euro pro Quadratmeter neu vermieten, wo liegt dann das Niveau auf dem ungezügelten Markt? Da haben jetzt alle Politiker plötzlich die Zauberworte „günstige Wohnungen“ im Mund. Wo sollen die denn herkommen? Bisher sind das nur Lippenbekenntnisse.
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