Wohnungsbau: „Eimsbüttel ist gut davor“

Staatsrat Michael Sachs. Foto: rs

Staatsrat Michael Sachs lobt den Bezirk

Von Reinhard Schwarz, Eimsbüttel – Lob für Eimsbüttel: Michael Sachs, Staatsrat in der Stadtentwicklungsbehörde, würdigte den Bezirk für seine Anstrengungen beim Wohnungsbau: „Eimsbüttel ist gut davor.“ Der Bezirk habe dieses Jahr statt der vereinbarten 700 Wohnungen sogar rund 800 gebaut. Der Stadtplanungsausschuss hatte Sachs eingeladen, um über Probleme und Lösungen beim Bau neuer Wohnungen zu sprechen.
Die Probleme sind schnell benannt. Immer mehr Menschen wollen in die „angesagten“ Stadtteile Sternschanze, Ottensen und St. Georg. Doch deren Kapazitäten sind begrenzt, Vermieter können ungehemmt an der Preisschraube drehen. Paradox, so Sachs: „Wir sind eine wachsende Stadt, aber auch ein schrumpfendes Land.“ Weil aber immer mehr Singles immer mehr Wohnraum verlangen, könne der Markt nicht gesättigt werden. Zudem können immer weniger Menschen die explodierenden Mietpreise bezahlen. Sachs setzt daher auf Gespräche mit der Wohnungswirtschaft. Genossenschaften sollten angehalten werden, wieder Sozialwohnungen zu bauen.
Allerdings sprach Sachs nicht über den größten Wohnungsbesitzer der Stadt: die Saga/GWG. Kritiker hatten gefordert, dass auch der städtische Konzern wieder deutlich mehr Wohnungen baut als bisher.
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