Wo ein König zur Edelsteinsuche bittet - Afrikas begehrte Schätze auf der mineralien hamburg 2011

Wann? 02.12.2011 bis 02.12.2011

Wo? Hamburg Messe, Messeplatz 1, 20357 Hamburg DE
Das Erongo-Gebirge.
 
Aquamarin aus dem Erongo-Gebirge.
Hamburg: Hamburg Messe | Laute Trommelrhythmen, wilde Tiere und atemberaubend schöne Landschaften: Afrika, die Wiege der Menschheit, gilt als der vielfältigste Kontinent unseres Planeten. Reich an Schätzen und voller faszinierender Gegensätze macht der bunte Kontinent neugierig auf mehr. Aufgrund enormer Rohstoffvorkommen ist er reich an Schätzen und Heimat der wertvollsten Edelsteine. Mit „Afrika - Expedition ins Land der edlen Steine“ widmet die mineralien hamburg vom 2. bis 4. Dezember auf dem Gelände der Hamburg Messe dem bunten Kontinent eine umfangreiche Sonderschau. Was sich normalerweise über eine Fläche von mehr als 30 Millionen Quadratmetern erstreckt, haben Forscher, Experten und Wissenschaftler auf Nordeuropas größter Mineralienbörse zusammengebracht. Echte Raritäten wie der „Schmuckstein des Jahres: Tansanit“ oder atemberaubende Schätze vom Gold afrikanischer Könige gehören zu den Höhepunkten. Insgesamt bieten auf der mineralien hamburg über 400 Aussteller aus dem In- und Ausland Edelsteine, Mineralien, Fossilien, Schmuck, Fachliteratur und Geozubehör an.

„Hakuna Matata“ sprich „Alles klar!“ - König Céphas Bansah eröffnet die Afrika-Sonderschau auf der mineralien hamburg. Das Oberhaupt des Gottesreichs Gbi in der Region Hohoe des Voltasees im Osten von Ghana fühlt sich in besonderem Maße für das Wohl und die Entwicklung seines Volkes verantwortlich. Da er diese Aufgabe von Deutschland aus besser erledigen kann, regiert er sein Volk von Ludwigshafen aus per Telefon, Fax und E-Mail, wo er als Kfz-Meister arbeitet. Auf der mineralien hamburg bittet König Bansah höchstpersönlich zur Edelsteinsuche und informiert darüber hinaus über aktuelle Hilfsprojekte seiner Stiftung.

Schon immer ist Gold das beherrschende Symbol aller Könige gewesen. Auch Afrika gilt als ein wesentlicher Kontinent bei der Goldgewinnung. Die Bezeichnung Goldküste - dem heutigen Ghana - deutet bereits auf diesen Reichtum hin. Die Sonderschau „Schätze Afrikas: Das Gold afrikanischer Könige“ zeigt beeindruckende Goldnuggets aus Südafrika und Mozambique.

Als „Farbtraum für die Sinne“ gelten die Achate aus Botswana. Die weltweit mit dem Namen „Botswana-Achat“ versehenen typischen Mandeln erfreuen das Auge des Betrachters durch sehr lebhafte Zeichnungen, scharfkantige oder extrem geschwungene Bänderungen und intensive Kontraste. Botswana-Achate sind nicht nur bei Sammlern sehr populär, sondern auch bei Gold- und Silberschmieden für die Verarbeitung zu Schmuck und Accessoires.

Mit einem Inhalt von fast neun Litern und einer Länge von 31 Zentimetern entspricht das Ei des Elefantenvogels von Madagaskar etwa sieben Straußeneiern oder fast 200 Hühnereiern und ist das größte fossile Ei der Welt. Das Ei verbirgt Jahrmillionen alte Geschichte und wird im Rahmen der Afrika-Sonderschau präsentiert.

Er ist eine echte Rarität. Der Tansanit. Die ersten Funde des bläulich- bis lilafarbenen Edelsteins gab es 1967 im Norden Tansanias. Der New Yorker Juwelier Tiffany benannte ihn nach seinem Herkunftsort Tansanit. Je größer der Stein, umso intensiver ist die Farbe. Wegen seiner hohen Transparenz und der attraktiven Farben ist das Mineral als Schmuckstein sehr begehrt und erzielt auf dem Weltmarkt Höchstpreise. Die begehrten Stücke erreichen 0,5 bis 10 Karat. Mit diesen Eigenschaften gilt der „Schmuckstein des Jahres – Tansanit“ als einer der begehrtesten Edelsteine der Welt.

Wer kennt sie nicht, die bizarren sandfarbenen Gebilde, die aussehen wie versteinerte Rosen. In Jahrmillionen haben sich Wüstenrosen an verschiedenen Orten der Erde unter unterschiedlichen Bedingungen entwickelt: Die Sonderschau „Wüstenrosen - aus dem Land der Beduinen“ lüftet das Geheimnis der filigranen Kristallgebilde und zeigt bis zu einen Meter hohe Wüstenrosen aus dem nördlichen Afrika. Leihgeber sind unter anderem die Ruhr-Universität Bochum, und die TU Bergakademie Freiberg, Sachsen.

Die älteste Materie unseres Planeten stammt aus dem All. Es sind die Bruchstücke ferner Welten, die als Meteoriten auf die Erde fallen. Erst kürzlich wurde mitten in der ägyptischen Wüste bei Kamil Gebel ein neuer, bis dahin völlig unbekannter Meteoriteneinschlag entdeckt. Die bemerkenswerten Originalfunde dieses neuen Meteoriten und weitere einzigartige Exponate vom bunten Kontinent werden im Afrika-Sonderschaubereich in der Halle B2 präsentiert.

Die mineralien hamburg findet vom 2. bis 4. Dezember 2011 in den Hamburger Messehallen statt. Mehr als 400 Aussteller aus über 30 Nationen zeigen auf der weltweit viergrößten Mineralienschau ein großes Angebot aus hochwertigen Edelsteinen, Mineralien, Fossilien und Schmuck. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Experten-Vorträgen, hochwertigen Exponaten und zahlreichen Mitmach-Angeboten für Kinder, Jugendliche und Hobbymineralogen rundet das Angebot ab. Die mineralien hamburg ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 10 Euro (ermäßigt 8 Euro), die Familienkarte und die Dreitages-Dauerkarte kosten jeweils 18 Euro, Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren zahlen 5 Euro, für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt kostenlos. Täglich ab 15 Uhr gibt es das Last-Minute-Ticket für 5 Euro.

Weitere Informationen und Fotos zum Download unter: www.mineralien-hamburg.de
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