Wird die Warnstedtstraße denn nie fertig?

Die Fahrbahndecke der Warnstedtstraße wurde gefräst und neu asphaltiert. Die Straße war teilweise ganz gesperrt oder nur als Einbahnstraße zu nutzen. (Foto: fh)

Wochenlang Einbahnstraße, am Wochenende Bauarbeiten: Geduldsprobe für Anwohner

Frauke Heiderhoff, Stellingen – Presslufthammer, Reinigungsfahrzeuge und Laster: Bauarbeiten an der Warnstedtstraße stellen die Geduld der Anwohner auf die Probe. Vorigen Freitag und Sonnabend wurde die Straße teilweise gesperrt, am Sonntag war sie komplett dicht. Das Bezirksamt Eimsbüttel hat die Fahrbahndecke im Abschnitt zwischen Kieler Straße und Gutenbergstraße erneuern lassen. Die alte Fahrbahndecke wurde von Freitag bis einschließlich Montag abgefräst, neu asphaltiert und markiert. Grund: der holprige, schlechte Zustand der Straße.
Viele Anwohner reagierten deshalb mit Verständnis auf die Bauarbeiten, obwohl die Warnstedtstraße bereits zuvor wochenlang nur in Richtung Gu-tenbergstraße zu passieren war. „Die Decke muss saniert werden, weil sie sehr löchrig ist und ich das als Beifahrerin immer zu spüren bekam“, sagt Anwohnerin Herta Burkan. Gerade im Winter verschlechtere sich der Zustand der Straße ohne Bauarbeiten immer weiter.
Seniorin Ingrid Müller zeigte sich von der „Dauerbaustelle Warnstedtstraße“ genervt. „Hier sind die Straßen ewig gesperrt, keine Bauarbeiten sind die Ausnahme.“ Rund um Birkhahnweg und Reichsbahnstraße sehe es ähnlich aus.
Fahrzeugbauer Conny George bezeichnet die Arbeiten hingegen als notwendig. Auch viele andere Straßen wie Luruper Weg und Rellinger Straße befänden sich in einem schlechten Zustand. „Ich befürchte allerdings, manche Arbeiten sind nicht richtig durchdacht. Denn die Fahrbahndecke wird an vielen Orten nach kurzer Zeit aufgrund von fehlerhaften Drainagen wieder erneut aufgerissen.“ Beispielsweise gehe es auch an der Sillemstraße chaotisch zu.
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