Wieder zuhause

uch die Fassade des Gebäudes wurde renoviert – dabei kamen eine Inschrift („Mädchenschule“) und ein Hamburg-Wappen über dem Eingangsportal zum Vorschein. Foto: cvs
Hamburg: Schule Kielortallee |

Nach Sanierung: Schule Kielortallee feiert im Dezember offizielle Einweihung

Von Christopher von Saviggny. In den Fluren stapeln sich Kartons mit Büchern und Unterrichtsmaterialien, Stühle und Tische scheinen auf den richtigen Einsatzort zu warten. „Wir sind noch am Einräumen“, entschuldigt sich Schulleiter Frank Behrens. Rund zwei Jahre nach Beginn der Sanierung konnte die Schule Kielortallee in diesem Herbst endlich wieder ihre angestammten Räume beziehen – deutlich später als geplant: Angedacht war der Umzug ursprünglich für den Jahresbeginn 2017. Und noch immer ist nicht alles fertig. Die für September geplante Einweihungsfeier musste wieder abgesagt werden. Nun soll es im Dezember so weit sein. Hier und da fehlt es noch an Dämmplatten, der Fußboden aus Stäbchenparkett in der neuen Aula wird gerade geölt, Möbel fehlen. Doch die Schule freut sich riesig, dass das Gebäude im Großen und Ganzen für den Unterricht fertig ist.
Seit März 2015 war die Schule Kielortallee für insgesamt 13,3 Millionen Euro kernsaniert worden: Strom- und Wasserleitungen wurden neu verlegt, Wände frisch gestrichen, Türen und Fenster erneuert. Das Gebäude hat einen Fahrstuhl samt zweitem, barrierefreien Eingang bekommen. Flure wurden zu gemütlichen Lernflächen umgestaltet, sodass Schüler nun vermehrt die Möglichkeit haben, selbstständig zu arbeiten. Jede Jahrgangsstufe hat ihr eigenes Stockwerk, das jeweils mit einer Küchenzeile und strapazierfähigem Kugelgarn-Teppichboden ausgestattet ist. Auch die Mensa im Untergeschoss wurde neu gestaltet und vergrößert.
Am meisten ins Auge fällt die – komplett neu gebaute – Aula mit den acht zusätzlichen Klassenräumen sowie einer Turnhalle in den Stockwerken darüber. Fachräume haben Platz
gemacht für Multifunktions- flächen. „Endlich haben wir den Ganztag mitgeplant“, freut sich Schulleiter Behrens. Etwa 430 Schüler besuchen die Grundschule Kielortallee, 415 davon nehmen am Nachmittagsprogramm teil. Damit liegt der Prozentsatz an Ganztagsschülern weit über dem Hamburger Durchschnitt.
Zum Thema Bauverzögerung sagt Christopher Harms, Sprecher der für den Schulbau zuständigen Finanzbehörde: „Einige Monate Verzögerung haben sich durch die Insolvenz einer Baufirma und die damit verbundenen Ausfälle ergeben. Daneben hat Schulbau Hamburg – anders als ursprünglich geplant – zusätzlich das Dach der Schule saniert, solange diese noch leer war.“
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